Mit EcoScope in Richtung CO2-Neutralität

Mit EcoScope erhalten kleine und mittlere Unternehmen ein neues Werkzeug, um ihren CO2-Fußabdruck abschätzen zu können und nützliche Empfehlungen zur Erreichung der Klimaziele zu generieren. Damit entsteht ein weiterer Baustein in der Strategie der Stadt München mit der die Stadt bis 2035 klimaneutral werden kann.


Weltweit steigen die CO2-Emissionen kontinuierlich an. Die Folgen wie steigende Meeresspiegel, Artensterben und immer mehr Klimakatastrophen werden spürbar. Darüber hinaus geben laut einer Studie ca. 65% der deutschen KMUs an, dass ihnen das Wissen über geeignete Maßnahmen fehlt.

Essentieller Bestandteil der Münchner Klimastrategie

Um das Ziel der Klimaneutralität in München bis 2035 zu erreichen, ist ein Engagement der kleinen und mittleren Unternehmen erforderlich. Mit EcoScope wird KMUs ein innovatives Tool zur Verfügung gestellt, welches diese dazu befähigt ihren Teil zum Klimaziel der Stadt München beizutragen und langfristig einen Unterschied zu machen. Somit profitieren alle Beteiligten – die KMU’s, die Stadt München und ihre Bürger und die Umwelt!

“Im Referat für Arbeit und Wirtschaft unterstützen wir Unternehmen in München dabei, ihr Geschäft so nachhaltig und klimafreundlich wie möglich zu betreiben. Wir freuen uns sehr, dass wir nun ein innovatives Instrument anbieten können, das Unternehmen bei den ersten Schritten auf dem Weg zur Klimaneutralität helfen kann” verkündet Christian Rothe vom Referat für Arbeit und Wirtschaft in München.

Das Projektteam bei der virtuellen Abschlusspräsentation im Januar 2021 (v.l.n.r.) 1. Reihe: Florian Mittermeier – Team Developer (BWL); Korbinian Knöller- Team Developer (BWL); Alina Buck – Team Product Owner; Isabell Fetzer – Team Scrum Master
(v.l.n.r.) 2. Reihe: Michelle Theo-Peters – Team Developer (BWL), Riccardo Ferraro – Team Developer (BWL); Anil Gezer – Team Developer (BWL). Auf diesem Bild fehlend: Jaakko Heinsuo, Joni Rintala, Tero Jussinniemi, Eemeli Allisto

Wissen schaffen und Orientierung geben

Neben der Orientierungshilfe für KMUs dient EcoScope durch Hintergrundinformationen als umfassende Lösung zur Sensibilisierung und Wissensbildung des zugrundeliegenden Themas. Durch praktische Tipps und Tricks zur Reduktion von CO2 Emissionen werden KMUs an die Hand genommen, um erste Schritte in Richtung Klimaneutralität zu gehen.

Transparenz über den CO2-Fußabdruck

Durch eine gezielte Abfrage von Emissionsdaten wird automatisch der CO2-Fußabdruck anhand von Emissions-Umrechnungsfaktoren berechnet. Dieser ermöglicht den Unternehmen Transparenz über ihre Emissionen und bietet somit eine klare Entscheidungshilfe an welchen Stellen CO2 eingespart werden kann.


Im Rahmen des Co-Innovation Lab der Hochschule München entwickelte ein interdisziplinäres Team aus elf Studierenden der Hochschule München sowie der finnischen TAMK Universität für das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Stadt München ein webbasiertes Tool für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Ziel dabei war es, KMUs neben der Möglichkeit zur Erfassung von CO2 Emissionen eine Hilfestellung mit relevanten Infos zu diesem Thema an die Hand zu geben.

An dem Projekt beteiligte Personen: Prof. Dr. Günzel (HM), Prof. Dr. Brehm (HM), Anne-Mari Sainio (TAMK), Teemu Heinimäki (TAMK), Gabriel Cevallos (HM), Maximilian Günzel (HM), Lars Schmitz (AWS), Hans-Jürgen Haak (HM), Christian Rothe (Projektpartner der Stadt München), Behboud Kalantary (AWS).

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

Weitere Informationen über das Co-Innovation Lab und das Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München:

Autoren: Team PC4

“RecycLearn” unterstützt Münchner bei der richtigen Mülltrennung

Im Rahmen des Co-Innovation Lab hat ein Studierendenteam für die Stadtwerke München (SWM) eine Smartphone-Applikation entwickelt, die die Münchner Bürgerinnen und Bürger über Recyclingprozesse und lokal geltende Vorschriften für die Abfallwirtschaft aufklären soll. Durch Bilderkennung informiert “RecycLearn” die App-Nutzer, wie und wo sie ihren Hausmüll richtig entsorgen können. Mit dieser innovativen Lösung fördern die SWM, die Hochschule München und die Hochschule Tampere (TAMK) in Finnland den Übergang zu einer Circular Economy.

SWM will die Stadt München dabei unterstützen, bis 2035 klimaneutral zu werden
Nachdem die Landeshauptstadt München 2019 den Klimanotstand ausgerufen hatte, sagten die SWM zu, ihre Stadt bei der Mission zu unterstützen, in den Bereichen Mobilität und Energie klimaneutral zu werden. Ein Artikel über Urban Mining inspirierte das öffentliche Dienstleistungsunternehmen dazu, einen Weg zu finden, die Recyclingquote in München zu erhöhen, um mehr Rohstoffe im Stoffkreislauf zu halten, anstatt diese wertvollen Ressourcen aus der Erde zu holen. Um dieses Problem anzugehen, beschlossen die SWM, mit dem Co-Innovation Lab der Hochschule München zusammenzuarbeiten, und forderten ein internationales Studententeam von 10 Bachelor- und Masterstudenten aus den Bereichen Wirtschaft und IT der Hochschule München und der TAMK auf, eine kreative Lösung zu entwickeln.


München produziert zu viel Restmüll
Nach Angaben der Abfallwirtschaft München (AWM) lag die Recyclingquote in München im Jahr 2020 bei 56,3 % und der größte Teil des in der Stadt München weggeworfenen Mülls war Restmüll. In Zahlen ausgedrückt macht der Restmüll ca. 314.265 t (201 kg pro Person) der 573.982 t gesammelten Abfälle im Jahr 2020 aus. Da dieser zum größten Teil verbrannt wird, sind die verwendeten Materialien für immer verloren. Um die Recyclingquote zu erhöhen, müssen die Münchner Bürgerinnen und Bürger daher zu einem verantwortungsvollen und bewussten Handeln bei der Mülltrennung befähigt werden. Doch was hält sie davon ab, ihren Abfall noch gründlicher zu trennen? Bei einer Befragung zum Recyclingverhalten der Bürgerinnen und Bürger zeigte sich, dass sie sich mit der Mülltrennung oft schwer tun, weil sie nicht wissen, wie und wo sie ihren Abfall entsorgen sollen, zumal es je nach Wohnort unterschiedliche Regelungen und Vorschriften gibt.


“RecycLearn” befähigt die Bürger durch Bilderkennung zum besseren Recycling
Mit “RecycLearn” hat das Studierendenteam eine interaktive Anwendung entwickelt, die Menschen aller Altersgruppen Informationen über Recyclingprozesse vermitteln soll. Durch einfaches Hochladen oder Fotografieren des zu entsorgenden Produkts oder der Produktverpackung erkennt die Bilderkennungssoftware die Produktkategorie auf der Grundlage einer angeschlossenen Datenbank und liefert Informationen über die im Produkt enthaltenen Rohstoffe. Außerdem wird angezeigt, wo und wie die gescannten Produkte oder Verpackungen korrekt entsorgt werden können. Darüber hinaus schärft die Anwendung das Bewusstsein für eine saubere und umweltfreundliche Stadt München, indem sie Aufklärungsinhalte enthält, die Hinweise zum Abfallmanagement geben oder Wege aufzeigen, wie häufige Recyclingfehler vermieden werden können.
Stella Wilcke, IT Innovation Hub Facilitator und Cloud Business Consultant bei den SWM, ist von der Lösung überzeugt: “Die RecycLearn-App vermittelt mit ihren Tipps wertvolles Wissen zum Thema Recycling und ist dank der Bilderkennung auf dem Smartphone sehr einfach zu bedienen. Die SWM können so die Münchner Bürgerinnen und Bürger in ihrer Eigenverantwortung unterstützen, einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Reduzierung von Abfällen zu leisten.”

Virtuelles Meeting mit SWM (v.l.n.r: Jani Koski (TAMK), Philomena Pfaffenberger (HM), Stella Wilcke (SWM), Patrik Sipi (TAMK), Terhi Salonen (TAMK), Tim-Robin Burghardt (HM), Maksim Kurdyumov (HM), Ricardo Pereira da Silva Fernandes (HM), Vanessa Veselinovic (HM)

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

Weitere Informationen über das Co-Innovation Lab und das Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München:

Autoren: Team PC6

IoT Payment als innovatives Instandhaltungs- und Bezahlungskonzept für das Gebäudemanagement des “Museum of London”

Studierende der Hochschule München entwickelten im Rahmen des Co-Innovation Lab ein auf IoT basierendes Instandhaltungs- und Bezahlungskonzept für das Museum of London (MOL). Dieses ermöglicht dem Gebäudemanagement eine transparente Instandhaltungsübersicht der Gebäudeanlagen sowie eine sekundenschnelle Bezahlung an die Dienstleister.

Das Projektteam Helena Sporer (oben links), Sebastian Maune (oben rechts) und Yi-Ling Lee (unten rechts) während eines Status Calls mit Steve Watson (unten links), dem Technical Building Lead des Museum of London. Bildrechte: Yi-Ling Lee

Das Museum of London – ein Wahrzeichen mit steigendem Digitalisierungsstreben
Das Museum of London gilt als eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt und ermöglicht allen Interessierten einen Einblick in die Londoner Stadtgeschichte. In naher Zukunft wird das Museum den Standort wechseln und nach Smithfield umziehen. Das dort entstehende „Neue Museum of London“ soll auf einem Smart Building Konzept basieren und somit dem Digitalisierungstrend sowie der Energieeffizienz gerecht werden.


Instandhaltungsarbeiten an Gebäudeanlagen – ein Prozess mit Optimierungspotenzial
Die Durchführung der Gebäudeinstandhaltung und damit verbundene Verwaltungsprozesse stellen eine große Herausforderung für jedes Facility Management Team dar, ob intern oder extern. Zeitliche Beschränkungen, Personalkapazitäten und die fehlende Interoperabilität von Gebäudesystemdaten stehen einem transparenten Verständnis der Instandhaltungsleistung in einem Gebäude entgegen. Diese Probleme zeigen die Möglichkeit und Notwendigkeit auf, die Gebäudeinstandhaltungs- und Bezahlungsprozesse zu optimieren.

IoT Payment – ein innovativer Lösungsansatz des Co-Innovation Labs
Damit die genannten Herausforderungen nicht auf das „Neue Museum of London“ übertragen werden, entwickelte das Co-Innovation Lab eine theoretische Prozessoptimierung im Sinne des IoT Payments. Mithilfe von IoT-Sensoren werden Daten über die durchgeführten Instandhaltungsarbeiten an Gebäudeanlagen, worunter beispielweise Lüftungsgeräte fallen, erfasst. Im Anschluss werden die Daten in einer cloudbasierten Datenbank präzise nach den SFG20-Vorschriften, ein maßgeblicher Standard für geplante Instandhaltungen, analysiert. Bei vollständiger Instandhaltungsleistung auf Basis der Analyseergebnisse veranlassen die IoT Sensoren automatisch die Bezahlung über das innovative Instant-Payment-Verfahren. Insgesamt profitiert das Gebäudemanagement insofern von diesem Lösungsansatz, als dass manuelle Kontrollen durch die Facility Manager obsolet werden, Instandhaltungen der Gebäudeanlagen transparent dargestellt werden und Bezahlungen in Sekundenschnelle sowie ausschließlich bei 100% durchgeführten Instandhaltungsarbeiten erfolgen.


Fortführung des IoT-Konzepts – ein Grundstein für die Umsetzung zu einem realen Prototypen

Mit der Konzeption des theoretischen Lösungsansatzes wurde der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit des Museums of London mit dem Co-Innovation Lab geschaffen. Im nächsten Schritt gilt es, das entwickelte IoT-Konzept mittels externer IT-Expertise oder im Rahmen einer weiteren studentischen Innovation Challenge in einen realen Prototypen umzusetzen. Der bisher entwickelte Lösungsansatz übertraf zudem die Erwartungen des Gebäudemanagements und offerierte erste Impulse für neuartige Denkweisen in dieser Industrie, was letztlich die zukünftige Kooperation begünstigt: “It’s a real world problem that when you present ideas that require people to change their mindset, you will meet with closer scrutiny and resistance. […] But you handled it all very well and you should be very proud of your work. It will be interesting if, in a few years, this could be a new established way of working in the FM industry […].” – Steve Watson (Technical Building Lead des Museum of London)

Autoren: Helena Sporer, Sebastian Maune, Yi-Ling Lee

Mehr Transparenz im Kundenmanagement

Studierende des Co-Innovation Lab der Hochschule München haben in Zusammenarbeit mit Desoutter Industrial Tools eine digitale Lösung entwickelt, in der sich geschäftsrelevante Daten aus internen und externen Informationsquellen zentral und aussagekräftig visuell darstellen lassen, um den Arbeitsalltag eines Vertriebsmitarbeiters effizienter und erfolgreicher zu gestalten.

Gemeinsames Abendessen als Projektabschluss
(v.l.n.r.: Simon Halbig, Yannick Fraunberger, André Pöppe, Maximilian Djermester, Dr. Matthias Heitz)

Hört man sich in Unternehmen um, so stehen Vertriebsverantwortliche oftmals vor der gleichen Frage: Wo finde ich die richtigen Daten? Aber gerade in der Verwaltung bestehender und potenzieller Kunden ist eine zentrale Datengrundlage essenziell, um strategische und erfolgreiche Maßnahmen ergreifen zu können. Drei Studierende machten sich auf die Suche nach einer adäquaten Lösung. 

Daten, Daten, Daten – Aber wo & wie?

„SAP C4C is the single point of truth“. So wurde mehrmals das zu lösende Problem im Unternehmen beschrieben. Interne Vertriebsdaten werden zwar gesammelt, eine gegenseitige Verknüpfung dieser findet jedoch nicht statt. Auch die Relevanz externer Datenquellen für die Neukundengewinnung wurde bereits erkannt, passend integriert und genutzt werden diese aber bisher nicht. Folgenschwer für Vertriebsverantwortliche, denen ein holistisches Bild über den Datenbestand und damit einhergehend entscheidungsrelevante Informationen im Arbeitsalltag fehlen.

Eine Herausforderung, mit der auch Herr André Pöppe als Global Business Manager von Desoutter Industrial Tools konfrontiert wird und deshalb dies als spannende Projektaufgabe für das Co-Innovation Lab der Hochschule München in Auftrag gibt. Das Coaching übernahm Herr Dr. Matthias Heitz.

Alles auf einen Blick

Mit der digitalen Lösung des Projektteams lässt sich künftig eine zentrale Datengrundlage bestehend aus internen und externen Informationsquellen für das Kundenmanagement herstellen und weiterverarbeiten. Die Datenverwaltung wird dabei durch verschiedene Funktionen unterstützt. Relevante qualitative Informationen wie Erfolgsgeschichten sowie Standort- und Kontaktdaten bestehender Kunden können nun im Portal abgerufen und quantitative Kennzahlen unter Verwendung von Linien-, Balken- oder Tortendiagrammen nach Präferenz visualisiert werden. Die Diagramme können entsprechend in einer zweiten Funktion für Kommunikationszwecke spezifiziert und exportiert werden. Die Kundenneugewinnung wird durch eine interaktive Landkarte unterstützt, in der durch verschiedene Filterwahlen passende, potentielle Kunden identifiziert werden können. Zudem lassen sich nun kundenspezifische Lieferkettenstrukturen mit den teilnehmenden Akteuren in einem interaktiven Netzdiagramm widerspiegeln und kollaborativ aktualisieren. Dienstleistungen wie eine persönliche Vertriebsbilanz für das Erfolgsmanagement, eine Kundenvergleichsfunktion sowie eine Chat- und Notizfunktion runden die Kundenmanagementplattform ab.

Das Kundenteam zeigte sich mit dem Resultat zufrieden: „The student consultant team got to grips with the complex matter in a remarkably fast manner, conducted analyses and created a very convincing mockup. This demo captures all the elements that are important to us, which a suitable CRM or a complementary add-on must offer for efficient use“, so André Pöppe.

Anerkennung gab es auch durch den Global Key Customer Manager Glenn Heed. Er ergänzte: „With the work done by the team we can now see a path how to make this analyze and how to display it in a useful way to be able to get the full potential of existing customers and their tiers.“

Autoren: Simon Halbig, Yannick Fraunberger, Maximilian Djermester

Mit “FlOhrin” in die hybride Zukunft von Bildungseinrichtungen

In Kooperation mit dem Münchner Startup Binaurics Audio GmbH hat das studentische Consulting-Team den Einsatz des innovativen Audio Portation Produkts FlOhrin im Universitätssektor evaluiert.

(v.l.n.r.: Elena Schmauz, Lena Auer und weitere Probanden)
Studierende in Interaktion mit FlOhrin bei einem hybriden Prototyp-Testing an der Hochschule München
(Foto: Marie-Luis Jäger)


In der aktuell vorherrschenden Online- und Hybridlehre sehen sich sowohl Studierende als auch Dozierende täglich mit der Herausforderung der Verbindung der „online und offline Welt“ konfrontiert. Das Audio Produkt „FlOhrin“ der Binaurics Audio GmbH stellt hierfür eine Lösung dar. Im Zuge des Co-Innovation Lab untersuchten drei Masterstudentinnen deshalb die mögliche Einführung des drei-dimensionalen Audio-Avatars in den Universitätssektor. So bot sich dem studentischen Team die spannende Möglichkeit, den Markt zu evaluieren, Stimmen der Zielgruppe zum Produkt direkt an der Hochschule München einzuholen, um so eine Grundlage für den Markteintritt von FlOhrin in den Universitätssektor zu erarbeiten.

FlOhrin – natürliche Kommunikation im hybriden Lernumfeld
Im Wintersemester 2021/22 widmeten sich in enger Zusammenarbeit mit Detlef Wiese (CEO Binaurics) und Kathya García (Marketing Assistent Binaurics) unter dem Coaching von Prof. Dr. Holger Günzel, Lena Auer, Marie-Luis Jäger und Elena Schmauz der Analyse des Universitätssektors, der als weiteren Eintrittsmarkt für den audiovisuellen Avatar FlOhrin dienen soll. Mit FlOhrin wird das Bedürfnis nach natürlicher Kommunikation sowie sozialer Verbundenheit zwischen den hybriden Teilnehmenden adressiert. Stellvertretend für die Studierenden oder Mitarbeitenden zu Hause nimmt FlOhrin an der Vorlesung vor Ort teil und überträgt die Gespräche 3-dimensional. Die Audio Portation hilft so unter anderem den Dozierenden die Lücke zwischen online- und offline Teilnehmenden zu überbrücken. „Ausgehend von einer klaren Definition der Aufgabe hat das Co-Innovation Lab Team eine Arbeitsumgebung und eine Beziehung zu uns geschaffen, die kontinuierliche Fortschritte zeigte. Die unternommenen Schritte waren iterativ und zielgerichtet auf unseren Nutzen zugeschnitten. Bei einer weiteren Aufgabe im Bereich Marketing oder Business Development würden wir uns wieder für sie entscheiden.“ – Detlef Wiese, CEO und Gründer


Mit Prototyp-Testing und Interviews zu Einblicken in den neuen Zielmarkt
Ziel des Projekts war, auf der Grundlage einer detaillierten Markt- und Kundenanalyse eine Basis für eine Markteintrittsstrategie für FlOhrin im Hochschulbereich zu entwickeln. “Das vom Team des Co-Innovation Lab zur Verfügung gestellte Material ist für meine Marketingaufgaben sehr nützlich. Ich kann es so verwenden, wie sie es erstellt haben, und werde es weiterhin aktualisieren und verbessern, wenn das Unternehmen sein Produktportfolio erweitert. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und würde gerne wieder mit ihnen zusammenarbeiten, wenn sich die Gelegenheit ergibt.” – Kathya García, Marketing-Assistentin

Autorinnen: Marie-Luis Jäger, Lena Auer, Elena Schmauz

Junge BiertrinkerInnen erreichen – Co-Innovation Lab schnürt Maßnahmenpaket für Juliusbräu

„Wie können wir die jungen Leute erreichen?“ – Eine Frage und Aufgabenstellung, welche das Neuburger Traditionsunternehmen Juliusbräu seit langem beschäftigt. Die mittelständische Brauerei entwickelt ihre Produktpalette und Technologien zunehmend weiter. Nun gilt es auch Marketing und Vertrieb zu innovieren, um jüngere Zielgruppen anzusprechen. Hierzu beraten vier Studierende des Co-Innovation Lab der Hochschule München unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing Holger Günzel.

Kick-Off Termin mit Brauereiführung in Neuburg. Prof. Dr.-Ing Holger Günzel (Projektverantwortlicher), Kurt Müller (Stiftungsvorstand), Mara Ciurletti (Beraterteam), Patrizia Pfab (Beraterteam), Felicia Vallazza (Beraterteam), Gabriele Bauer (Brauereichefin), Florian Lindner (Braumeister) (v.l.n.r.) Bildrechte: Mara Ciurletti

Wie können Traditionsunternehmen junge Zielgruppen ansprechen?

Im digitalen Zeitalter erreicht man die Generation Z und Alpha, die für Brauereien relevanten jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren, zunehmend schwieriger über traditionelle Kommunikations- und Werbewege. Marketing und Vertrieb eines Traditionsunternehmens müssen sich stetig weiterentwickeln und neue Berührungspunkte zwischen KundIn und Unternehmen geschaffen werden, um dem Trend der Digitalisierung zu folgen.

Tradition trifft Zukunft

Ein Team vier junger Innovations- und Marketing Masterstudierenden Sebastian Braun, Mara Ciurletti, Patrizia Pfab und Felicia Vallazza entwickelten in zwei Monaten eine Vision und ein Maßnahmenpaket, um junge NeuburgerInnen auf die Marke Juliusbräu aufmerksam zu machen, als treue KundInnen zu gewinnen und emotional an die Marke zu binden.

Dabei trifft Tradition auf Zukunft. Altbewährte Vertriebswege wie beispielsweise der Rampenverkauf direkt ab Lager oder Werbung in Printmedien müssen laut dem Beraterteam um zielgruppenspezifischere Maßnahmen ergänzt werden. Hierfür erarbeitete das Team Handlungsempfehlungen für den Social Media Auftritt auf Instagram (@juliusbraeu_neuburg), sowie verschiedene Event-Formate und ein Kundenbindungsprogramm „Young-Julius“.  

Eine Zusammenarbeit mit Einblicken in die jungen Generationen

Virtueller Abschlusstermin mit Vorstellung der Handlungsempfehlungen. Patrizia Pfab (Beraterteam), Felicia Vallazza (Beraterteam), Sebastian Braun (Beraterteam), Mara Ciurletti (Beraterteam), Kurt Müller (Stiftungsvorstand), Gabriele Bauer (Brauereichefin), Florian Lindner (Braumeister), Prof. Dr.-Ing Holger Günzel (Projektverantwortlicher) (v.l.n.r.) Bildrechte: Felicia Vallazza

Die interessante Zusammenarbeit ermöglichte es den Studierenden zu lernen, Veränderungsprozesse anzustoßen und Marketing- und Vertriebsstrategien zu verjüngen. Gleichzeitig konnte das Team von Juliusbräu neue Erkenntnisse zu zielgruppenspezifischem Marketing erhalten. Frau Gabriele Bauer, Chefin der Brauerei Juliusbräu, bestätigt dies: „Uns hat die Zusammenarbeit mit dem Studententeam, das sehr engagiert gearbeitet hat, sehr gut gefallen. Besonders wichtig war für uns zu erleben, welchen Zugang junge Menschen zu Informationen nutzen und wie wir das in unsere tägliche Kommunikation einbinden können. Es ist sehr interessant, dass sowohl traditionelle Verhaltensweisen wie auch vollkommen andere Kommunikationsmuster sich zu einer neuen Sicht des direkten Umfeldes verbinden. Hierauf zu reagieren ist für uns als regionale Brauerei besonders wichtig.“

AutorInnen: Patrizia Pfab, Felicia Vallazza, Sebastian Braun, Mara Ciurletti

Regionalität und Direktvermarktung

Auf die Maschinen – fertig – los! Das war das Motto der Kooperation zwischen dem Co-Innovation Lab der Hochschule München und der Maschinenringe Deutschland GmbH. Die Studierenden unterstützten bei der Konzipierung einer Kundeninteraktion für eine autonome Verkaufsbox, zur direkten Vermarktung regionaler Produkte durch die LandwirtInnen.

Trend zur Regionalisierung und Direktvermarktung

Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen immer bewusster und gezielter ein. Dabei wird vor allem großer Wert auf ökologische Produkte und Regionalität gelegt, so das Öko-Barometer 2020. Zusätzlich wollen immer mehr Menschen wissen, woher ihr Essen kommt und suchen deshalb den Kontakt zum Erzeuger. Gleichzeitig stärken diese Kunden die regionale Landwirtschaft und setzen ein Zeichen gegen die heutige industrialisierte und stets anonymer werdende Produktion von Lebensmitteln. Das Bundesministerium für Einkauf und Wirtschaft schätzt, dass circa 30.000 bis 40.000 LandwirtInnen ihre Produkte auf direktem Wege an ihre KundInnen liefern. Oft wird die Verfügbarkeit von Hofläden oder ähnlichem lediglich durch Beschilderung direkt vor Ort signalisiert. Für NeukundInnen bedeutet dies, dass diese Einkaufsmöglichkeiten meist nur über den analogen Weg und weniger über den digitalen Weg vermarktet werden (Bundeszentrum für Ernährung, 2020, https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/einkaufsorte-finden/direktvermarktung/).  

Lösungskonzeption der Selbstvermarkter-Box des studentischen Beraterteams

Um diese Hemmschwelle zu überwinden, plant die Maschinenringe Deutschland GmbH die Einführung einer Selbstvermarkter-Box, die sogenannte „Ernte-Box“. Diese ist eine Art Hütte, die die Kunden betreten können, um dort die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der jeweiligen LandwirtInnen zu kaufen. Die Aufgabe des studentischen Beraterteams war es die Kundeninteraktion mit der Ernte-Box zu konzipieren. Dies umfasste das Aufmerksam werden des Kunden auf die Box, den Zugang, das Pick & Pay System, die Bestandsmessung sowie die Evaluierung von Sicherheitsaspekten.

„Zu Beginn der Kooperation mit dem Co-Innovation Lab hatten wir nur eine Idee und ein Marketing-Konzept für die Ernte-Box. Mit Eurem Input haben wir ein viel klareres Bild von dem, was wir in der nahen Zukunft gerne veröffentlichen würden. Es ist alles gut durchdacht, viele Funktionalitäten wurden bis ins Detail ausgearbeitet. Die Ergebnisse sind eine sehr gute Basis, auf der wir aufbauen können, damit wir die Ernte-Box auch in die Praxis umsetzen können!“  Lena Maria Russ (Maschinenringe Deutschland GmbH)

Maschinenringe stellen für dessen Mitgliedsbetriebe unterschiedliche Personal- und Techniklösungen zur Verfügung (wie z.B. Zuerwerbsmöglichkeiten für Landwirte) und sind dadurch für viele Betriebe unverzichtbarer Partner für laufende betriebliche Prozesse genauso wie für Notfälle. Das studentische Beraterteam bestehend aus drei Masterstudierenden des Studiengangs Applied Business Innovation sowie einer Masterstudentin aus dem Studiengang Digital Technology Management durfte die Maschinenringe Deutschland GmbH unter Coaching von Herrn Prof. Dr. Günzel bei einem neuen Konzept unterstützen.

Autoren: Marius Aschenbrenner, Lukas Werner, Marie Becker, Adriana Illieva

Regional. Innovativ. Nachhaltig – gemeinsam die Zukunft ländlicher Messen stärken

Das Co-Innovation Lab der Hochschule München entwickelt ein innovatives Messekonzept für die Gewerbe- und Regionalschau „Gemeinsam stark!“ 2023 in Burgheim weiter, welches durch individuell konfigurierbare Bausteine als Erlebnisevent fungiert.

Vorstellung der Projektergebnisse durch das Beraterteam des Co-Innovation Labs vor dem Klienten Rössler Consult GmbH sowie dem Coach im Dezember. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie findet die Vorstellung im Rahmen einer virtuellen Zoom-Konferenz statt. Teilnehmer von links oben nach rechts unten: Sebastian Lembert (Consultant Co-Innovation Lab), Marvin Reifer (Consultant Co- Innovation Lab), Andreas Schreiber (Consultant Co-Innovation Lab), Prof. Dr. Holger Günzel (projektverantwortlicher Professor Co-Innovation Lab), Susanne Götzenberger (Prokuristin Rössler Consult GmbH), Klaus Rössler (Geschäftsführer Rössler Consult
GmbH). Fotograf: Marvin Reifer

Die durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmende Intensität und Wichtigkeit digitaler
Elemente im Wirtschaftsgeschehen stellt auch klassische Eventveranstaltungen, welche in erster Linie auf physische Lösungen setzen, vermehrt unter Zugzwang. Um den veränderten Bedürfnissen von Messebesuchern, Ausstellern und Kommunen gerecht zu werden, müssen Eventveranstalter das jeweilige Veranstaltungskonzept im Hinblick auf neuartige Eventelemente anpassen. Die Rössler Consult GmbH als Organisator der Gewerbe- und Regionalschau „Gemeinsam stark!“ möchte ebenjenen Transformationsprozess initiieren. Um ein möglichst unvoreingenommenes Messekonzept für die nächste Veranstaltung im Jahr 2023 zu konzipieren, wurde daher für die neuartige und zukunftsorientierte Konzeptentwicklung das Beraterteam des Co-Innovation Labs beauftragt.

Die Bausteinlösung als maßgeschneiderte und individuell adaptierbare Konzepttransformation

Im Kontext der studentischen Beratung erarbeitete das Team bestehend aus Sebastian Lembert
(Projektverantwortlicher), Marvin Reifer (Projektmanager) und Andreas Schreiber (Qualitätsmanager), im Zeitraum von drei Monaten, ein finales Messekonzept für den Messeorganisator Rössler Consult GmbH (Geschäftsführer Hr. Rössler; Prokuristin Fr. Götzenberger). Der Lösungsansatz wird dabei durch eine bausteinartige Implementierungsstrategie charakterisiert, sodass eine individuelle und stufenförmige Integration möglich ist. Die einzelnen Bausteine können dabei unabhängig voneinander in das bestehende Messekonzept integriert werde und generieren einen Mehrwert für alle involvierten Stakeholder. Aufgrund der Tatsache, dass das Fokusthema Digitalisierung im Jahr 2019 zu einer hohen Besucherzufriedenheit geführt hat, wurde dieser Ansatz weiter forciert. Die Messe im Jahr 2023 soll daher unter dem Fokusthema „Nachhaltigkeit und Resilienz“ eine ganzheitliche Erlebniswelt abbilden.

Die Rössler Consult GmbH besitzt mit diesem bausteinartigen Lösungsansatz das optimale Werkzeug, um Schritt für Schritt den Erfolg der Messe zu sichern. Dabei werden zukunftsorientiert digitale und themenorientierte Elemente in das bestehende Konzept integriert, ohne den allseits geschätzten Charakter der Messe zu verlieren – ein Schaufenster der Region zu sein, welcher die Menschen in der Region vernetzt. Die Übertragung der Konzeptentwicklung an das Beraterteam des Co-Innovation Labs erachtet Hr. Rössler daher als richtige Entscheidung: „Ich bin immer wieder überrascht, was man mit einem frischen Blick von außen erreichen kann. Gerade bei Prozessen, die neu durchdacht werden müssen und im Besonderen dann, wenn man neue Wege gehen will“. Abschließend bewertet Hr. Rössler die Ergebnisse zusammenfassend: „Ich bin nicht angenehm überrascht – ich bin begeistert“.

Autoren: Sebastian Lembert, Marvin Reifer und Andreas Schreiber

„Slack First“ – Leitfaden für eine optimale Kommunikation bei Salesforce

In einem sechswöchigen Beratungsprojekt erarbeiteten drei Consultants des Co-Innovation Lab einen Kommunikationsleitfaden für die Slack Nutzung der Business Operations Unit von Salesforce.

Das Beraterteam des Co Innovation Lab trifft sich virtuell für die
Auswertung erhobener Daten . (v.o.n.u.) Yannick Nill, Philipp Oeser, Lucas
Nunner (Fotograf: Philipp Oeser)


Die erfolgreiche Zusammenarbeit des Co-Innovation Lab der Hochschule München mit Salesforce folgte dem Ziel, die im Jahr 2020 eingeführte Kommunikationssoftware „Slack“ unter der Vision „Slack First“ innerhalb der Business Operations Unit bestmöglich zu nutzen. In virtueller Zusammenarbeit wurden zum Jahresende 2021 ein Leitfaden und ein dazu passendes Erklärvideo erarbeitet, die den Mitarbeitenden eine übersichtliche Zusammenfassung des Slack-Potenzials für ihren individuellen Arbeitsalltag bieten.

Vielzahl an Möglichkeiten führt zu unübersichtlicher Kommunikation

Die Analyse der IST-Situation innerhalb der Business Operations Unit verdeutlichte, dass die Nutzung von Slack als digitales Headquarter sehr großes Potential bietet. Die Kombination aus individuellen Arbeitsschritten, vielfältigen Möglichkeiten der Plattform Slack und einer großen Anzahl weiterer vorhandener Kommunikationstools, führt zu unterschiedlichen Kommunikationsformen zwischen den Mitarbeitenden. Dies erschwert die Unterscheidung, über welchen Kanal und nach welchen Regeln am besten kommuniziert wird. Die Salesforce Mitarbeitenden beweisen eine hohe Motivation zur effizienteren Nutzung von Slack. Darüber hinaus verfügt Salesforce über eine hervorragende Wissensdatenbank im Rahmen der Lernplattform „Trailhead“.

Um die Lücke zwischen verfügbarem Wissen und individuellen Arbeitsanforderungen zu schließen, wurden von den Studenten des Masterstudiengangs Applied Business Innovation, Philipp Oeser, Lucas Nunner und Yannick Nill, die wichtigsten Informationen und Empfehlungen zur „Slack First“ Kommunikation in der Business Operations Unit erarbeitet.

„Slack First“ durch Leitfaden und Motivationsvideo

Um die Begeisterung für eine einheitliche Nutzung von Slack zu entfachen, kreierten die Consultants einen individuellen Leitfaden. Dieser deckt neben einer Kurzübersicht zu den wichtigsten Funktionalitäten, auch den Informationsbedarf zu hilfreichen Add-Ons ab. Zur Erreichung einer effektiven Kommunikation, konnten die Consultants darüber hinaus entscheidende Hinweise zur Steigerung der Produktivität in Slack beisteuern. Abgerundet wird der Leitfaden durch eine Zusammenfassung der fünf goldenen Kommunikationsregeln. Zusätzlich erarbeiteten die Consultants ein motivierendes „Erklärvideo“, das in Kombination mit der Kurzübersicht die ideale Ergänzung zum vorhandenen Wissen innerhalb der Business Operations Unit von Salesforce darstellt.

Das Beraterteam stellt die Ergebnisse im Rahmen der Abschlusspräsentation
in einem Zoom Meeting den Vertretern von Salesforce vor (v.l.n.r.) Philipp Oeser, Yannick
Nill, Lucas Nunner, Holger Günzel, Jasmin Oehl, Maria Kempf (Fotograf: Yannick Nill)

Interne Masterclass aufgrund des großen Erfolges bereits geplant

Im Rahmen der Abschlusspräsentation empfingen die Vertreterinnen von Salesforce, Maria Kempf, Senior Program Lead im Talent Ecosystem Program, und Jasmin Oehl, Werkstudentin, die finalen Dokumente. Um eine tatsächliche Umsetzung des Leitfadens in der Praxis zu gewährleisten, wurde bereits während des Projektes eine gemeinsame Masterclass mit allen Mitarbeitenden der Abteilung vereinbart. Die Zufriedenheit wird auch in den Kommentaren der Salesforce Verantwortlichen deutlich: “Ich bin begeistert von den Resultaten, die in so kurzer Zeit zustande kamen! Mit einer professionellen Herangehensweise wurden Ergebnisse entwickelt, welche uns auch in der täglichen Praxis einen echten Mehrwert liefern. Ich bedanke mich recht herzlich und freue mich schon auf die weitere Zusammenarbeit mit dem CIL” so Maria Kempf.

Autoren: oeser@hm.edu, nill@hm.edu, nunner@hm.edu

„KPI-Cockpit“ – ein Tool zur Optimierung des Qualitätsmanagements bei TÜV SÜD

Erweiterte Qualitätssicherung des IT-Projektmanagements für die TÜV SÜD Business Services GmbH durch ein Konzept des Co-Innovation Lab.

Präsentation der Projektergebnisse durch die Beraterinnen des Co-Innovation Lab vor dem Kundenteam des TÜV SÜD im Rahmen einer Videokonferenz im Dezember 2021. Teilnehmer von links oben nach rechts unten: Lina Paquin (Consultant, Co-Innovation Lab), Sarah Florez Meier (Consultant, Co-Innovation Lab), Alina Reher (Consultant, Co-Innovation Lab), Ylberina Haxhiaj (Consultant, Co-Innovation Lab) , Jennifer Sohler (Head of IT Strategy & Governance, TÜV SÜD), Simone Hofmann (Central IT Project Management Office, TÜV SÜD), Jannina Halle (Quality Assurance IT Projects & Processes, TÜV SÜD) und Matthias Förster (Manager IT-Strategy, TÜV SÜD) Fotografin: Ylberina Haxhiajn

Das IT-Management im Unternehmen übernimmt heutzutage immer mehr Aufgaben. Eine davon ist die Umsetzung von IT-Projekten, bei denen informationstechnische Veränderungsprozesse stattfinden. Zur erfolgreichen Koordination und Qualitätssicherung des IT-Projektmanagements, sowie zur Optimierung der zugrunde liegenden Prozesse bildet ein kennzahlenbasiertes Vorgehen die Lösung. Die Abteilung IT Strategy & Governance des TÜV SÜD möchte hierbei über ein „KPI Cockpit“ und den darin enthaltenen Kennzahlen ein Gesamtbild über alle IT-Projekte und deren Ausführungsqualität gewinnen und beauftragte zu dessen Konzeptionierung das Beratungsteam des Co-Innovation Labs.

Kennzahlenbasierte Projektsteuerung als zukünftige Managementstrategie
Bekannt ist die TÜV SÜD AG als Dienstleister in den Bereichen der Prüfung, Zertifizierung, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Seit 150 Jahren wird das Unternehmensziel, Mensch, Umwelt und Sachgüter vor schädlichen Auswirkungen der Technik zu schützen, verfolgt. Die Abteilung IT Strategy & Governance trägt im Konzern die Verantwortung für die strategische Ausrichtung des IT-Managements und somit auch für dessen Projektlandschaft. Hierfür werden die internen Kunden durch alle Projektphasen begleitet und ihnen alle notwendigen Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Anwendung der Methodiken sowie die Sicherstellung der Projektqualität gestellt. Eine besondere Bedeutung wird hier der fortlaufenden Optimierung der internen Prozesse zugeschrieben. Die Anzahl und breite Vielfalt der abgewickelten Projekte innerhalb des TÜV SÜD erfordern eine erhöhte Transparenz, welche mithilfe eines neuen internen Tools geschaffen werden soll. Der TÜV Süd sieht hier die Notwendigkeit, geeignete Kennzahlen zu definieren und zu implementieren, sowie die Entwicklung eines funktionalen Konzepts für ein „KPI-Cockpit“. Hierüber soll eine bessere Erfolgsmessung und höhere Qualität des IT-Projektmanagements ermöglicht und an Stakeholder kommuniziert werden können.


Ein auf die Kundenbedürfnisse angepasstes, funktionales Konzept für die erfolgreiche Quali- tätssicherung
Auf Basis der Problembeschreibung des Kunden erarbeitete das Beraterteam des Co-Innovation Lab, bestehend aus Sarah Florez Meier (Projektleitung), Ylberina Haxhiaj (Consultant), Lina Paquin (PMO) und Alina Reher (Consultant) einen Konzeptvorschlag. Das von Martin Müller (Partner, FCI – Fischer Consultants International Management GmbH) gecoachte Beratungsteam erhielt die Zusage für den Projektauftrag durch die Auftraggeber der TÜV SÜD Business Services GmbH Jannina Halle (Qualitätsmanagerin für IT-Projekte & -Prozesse) und Matthias Förster (IT-Strategiemanager).
In den zwei Monaten Projektbearbeitung konzeptionierten und erstellten die Beraterinnen ein individuell für den TÜV Süd passendes KPI-Tool inklusive intern verwendbarer Schulungsunterlagen. Das dem Kunden zur Verfügung gestellte Tool, soll im Rahmen dieses Projektes als Grundlage für eine geplante IT-Anwendung zur Erhöhung der Transparenz im Qualitätsmanagement dienen. Auch wurde dem Kunden zukunftsbasierte Vorschläge für eine weitere Optimierung des hiesigen Systems übergeben. Die zudem erstellte Trainingsunterlage sowie das Handout sollen die aktive Implementierung des Tools zusätzlich erleichtern.
Jannina Halle (Projektauftraggeberin) beschreibt nach dem Ende des Projektes die gelieferten Ergebnisse folgendermaßen: „Ihr habt – und da spreche ich auch im Namen meiner Kollegen – einen großen Mehrwert bei uns geschaffen und damit eine absolute brauchbare Basis für die rein prozessuale als auch toolseitige Einbindung bei uns.“

Autorin: Team Co-Innovation Lab TÜV Süd