Gasverbrauchsmessung neu gedacht by Umweltinstitut und Co-Innovation Lab

In einer Welt, in der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zunehmend an Bedeutung gewinnen, hat das Co-Innovation Lab der Hochschule München in Kooperation mit dem Umweltinstitut München die Applikation Powermate entwickelt. Powermate ist eine innovative und einfache Lösung zur Überwachung des Gasverbrauchs im Haushalt. Die Applikation bietet nicht nur tiefgehende Einblicke in den Gaskonsum. Durch Visualisierung soll die Lösung zudem dabei unterstützen, Nutzer für ihre aktuelle Verbrauchsstruktur zu sensibilisieren und dementsprechend hinzuführen zu einem umweltbewussteren Umgang mit der Ressource Gas.

Powermate Hardware mit Gaszähler

„Energiesparen ist in aller Munde, aber um Energie zu sparen, muss erst mal gemessen werden, wie groß der eigene Energiebedarf ist und welche individuellen Verhaltensänderungen eine nennenswerte Einsparung bedeuten.“ Dr. Leonard Burtscher, Referent für Energie- und Klimapolitik, Umweltinstitut

Gas ist immer noch auf Platz 1 der Wärme in deutschen Haushalten. Es gibt jedoch weiterhin leider keine intuitiven, digitalen Lösungen zur Überwachung des Verbrauchs, wie sie etwa bei Strom oder Wasser schon lange existieren. Für Personen in Mietwohnungen ist es aufgrund räumlicher Gegebenheiten oft unbequem, den Gasverbrauch in regelmäßigen Abständen zu ermitteln. Für Eigenheimbesitzer sieht es nicht viel besser aus. Zwar haben diese zumeist direkten Zugang zu ihrem Gaszähler. Der Zähler befindet sich jedoch in vielen Fällen im Keller, wodurch ein stetiges Sichten des Verbrauchs ebenfalls wenig intuitiv erscheint. Können Nutzer nicht intuitiv und zu jedem Zeitpunkt ihren Verbrauch einsehen, so stellt sich schnell ein Gefühl der Handlungsunfähigkeit beziehungsweise Gleichgültigkeit ein.

Powermate App

Basierend auf dieser Ausgangssituation hat ein interdisziplinäres Studierendenteam an der Hochschule München, bestehend aus Betriebswirtschaftsstudierenden (Asso Sangana, Josef Högel, Daniel Maier, Louis Holtkamp und Sophia Eberl) und Informatik-Studierenden (Tobias Lewald, Fabian Pfaff, Julia Holzner und Konstantin Schwarz), die Lösung Powermate entwickelt, durch welches das eben beschriebene Problem der Vergangenheit angehören dürfte. Mit einem kleinen Gerät, dass jeder Konsument selbst an den Gaszähler anbringen kann, wird der Gasverbrauch gemessen und dem Nutzer auf intuitive Art und Weise in der eigens hierfür entwickelten Smartphone-Applikation dargestellt. Dabei steht die Benutzerfreundlichkeit der Anwendung an oberster Stelle. Mit seiner leicht verständlichen Benutzeroberfläche bietet Powermate eine einfache Möglichkeit, den Gasverbrauch in Echtzeit zu überwachen und zu analysieren. Die Nutzer erhalten dementsprechend ein umfangreiches Wissen über ihren momentanen Verbrauch. Das Wissen über den eigenen Gaskonsum stellt eine wichtige Basis für zukunftsgerichtete Verhaltensänderungen der Konsumenten dar. Dementsprechend wird ein Awareness-Ansatz verfolgt: durch das Vor-Augen-Führen des gegenwärtig sehr hohen Ressourcenverbrauchs sollen Nutzer dazu motiviert werden, diesen zukünftig zu reduzieren. Das studentische Team möchte mit ihrer Applikation so allen voran den flexiblen Verbrauch angehen, der in Deutschland etwa bei 10% – 20% liegt. Flexibler Verbrauch – das ist diejenige Ressourcenaufwendung, die theoretisch auch eingespart werden könnte, ohne dass es zu jeglichen Einschränkungen der Lebensqualität kommt.

Zum jetzigen Zeitpunkt haben bereits verschiedene Unternehmen aus der Energiebranche Interesse an der Lösung kundgetan: Wer weiß: vielleicht könnten Sie schon bald mit Powermate die Zukunft des Gasenergiemanagements in Ihrem Zuhause erleben.

Team: Powermate

Fraunhofer Venture und Co-Innovation Lab treiben mit EU-Taxonomie branchenspezifische Nachhaltigkeit voran

Im Rahmen der Anpassung an die EU-Taxonomie für nachhaltiges Wirtschaften entstand durch das Co-Innovation Lab der Hochschule München und Fraunhofer Venture eine innovative Zusammenarbeit, die darauf abzielte, die Auswirkungen der EU-Taxonomie, der nicht-finanziellen Berichterstattung (NFR) sowie des Lieferkettengesetzes in verschiedenen Branchen, insbesondere in Bezug auf Kreislaufwirtschaft und Biodiversität, zu verstehen und anzugehen.

Das Projektteam während der Durchführung des Design Thinking Workshops über Teams im Dezember 2023 mit Mitarbeitenden der Fraunhofer Gesellschaft – Teilnehmer*innen von links nach rechts: Alina Stahl (Investment Managerin, Fraunhofer Venture), Nam Nguyen (Consultant, Co-Innovation-Lab), Damien Breu (Innovation Manager, Fraunhofer Venture), Anja Graßl (Nachhaltigkeitsmanagerin, Fraunhofer Gesellschaft), Marc Haase (Project Manager, Fraunhofer Venture), Laurenz Darling (Legal Counsel, Fraunhofer Venture), Roland Teves (Investment Manager, Fraunhofer Venture), Manuel Hösle (Investment Manager, Fraunhofer Venture), Linus Frank (Investment Manager, Fraunhofer Venture), Marie Weissbach (Consultant, Co-Innovation-Lab). Bildrechte: Marie Weissbach

Die Einführung der EU-Taxonomie und anderen Nachhaltigkeitsregulierungen stellt eine signifikante Herausforderung für Unternehmen dar, insbesondere in ressourcenintensiven Branchen wie dem Bau- und Medizinsektor. Diese neuen Vorschriften fordern von den Unternehmen, aktiv zu werden und sich mit komplexen Fragen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, um den Anforderungen eines umweltbewussten, zukunftsfähigen Wirtschaftens gerecht zu werden. Es gilt also, innovative Ansätze für nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln, was sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance darstellt, zum globalen Klimaschutz beizutragen und gleichzeitig den Weg für eine zukunftsfähige Wirtschaft zu ebnen.

Anhand identifizierter Schlüsselprobleme konnten durch Design Thinking Workshops innerhalb der Fraunhofer Gesellschaft erste innovative Lösungen für die komplexen Herausforderungen entwickelt werden. Beispiele innovativer Lösungsansätze reichen von der Entwicklung einer umfassenden Matching-Plattform zur Förderung des Zugangs zu nachhaltigen Baustoffen, indem Unternehmen, die Abfälle produzieren, mit solchen, die diese Abfälle wieder als Input benötigen, zusammengeführt werden. Bis hin zu einem KI-basierten Material-Scanning-System, was die Möglichkeit bietet, Material zu scannen und alles rund um Materialeinsatz, -auswirkungen, -rückbau zu erfahren. So soll die Einhaltung der EU-Taxonomie vereinfacht und vor allem die Kreislaufwirtschaft in
ressourcenintensiven Branchen vorangetrieben werden.

Das Beratungsteam des Co-Innovation-Lab Nam Nguyen (unten links) und Marie Weissbach
(unten rechts) zusammen mit Alina Stahl (links) und Manuel Hösle (rechts oben) während den wöchentlichen Meetings zur Besprechung des Projekts.

“Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel dafür, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Unternehmen zu nachhaltigen Innovationen führen kann, die einen echten Unterschied machen. So zeigt es, dass durch gezielte Problemanalysen und kreative Zusammenarbeit innovative und praktikable Lösungsideen entstehen können. Diese Vorgehensweise, die nicht rein technologie-getrieben, sondern problem-basiert und systematisch Lösungsideen auf Basis von Fraunhofer Technologien generiert, möchten wir zukünftig ausbauen. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit, die hierfür einen wertvollen Beitrag geleistet hat!“ Alina Stahl, Investment Managerin bei Fraunhofer Venture (und Absolventin des Masterstudiengangs Applied Business Innovation)

Team Nam Nguyen und Marie Weissbach

Ein Solar-Hybridkocher macht das Kochen in Uganda umweltfreundlicher und effizienter

Eine ambitionierte Frau aus Uganda möchte mit ihrem hybriden solarbetriebenen Herd, dem „Wuja Stove“, das Kochen in Uganda revolutionieren. Das Produkt und ein grobes Konzept gibt es – was fehlt sind vor allem die finanziellen Mittel. Um das Projekt bei Investoren präsentieren zu können, benötigt Eseza Musoki, Gründerin von Conservation & Development (CODE) Uganda Ltd., unter anderem einen Business Plan. Diesen setzt das Beratungsteam des Co-Innovation Lab der Hochschule München auf.

Abschlusspräsentation via Zoom (v.o.n.u.: Barbara Reich (Projektcoachin, IBM Deutschland GmbH), Alina Hafenmayr
(Projektmitglied, CIL), Ulrich Zimmermann (Initiator des Projekts, Zimpertec GmbH & Co KG), Naemi Tamm (Projektmitglied, CIL) und Eseza Musoki (Kooperationspartnerin, CODE Uganda). Fotograf: Alina Hafenmayr

Was macht den „Wuja Stove“ besonders?

Der „Wuja Stove“ ist ein hybrider Herd zum Kochen, der deutsche Solartechnologie von Zimpertec GmbH & Co KG aus Hayingen-Ehestetten integriert. Um eine hohe Qualität sicherzustellen und die lokale Wirtschaft zu stärken, beispielsweise durch wertvolle Arbeitsplätze, wird der „Wuja Stove“ in Uganda lokal hergestellt. Der Kochherd ist mit einem solarbetriebenen Ventilator ausgestattet, der die Zündzeit von 20 Minuten auf nur 5 Minuten verkürzt. Dies löst nicht nur die Effizienzprobleme beim Feuermachen, sondern entlastet unter anderem Frauen, Kinder und Restaurantbetreiber, die durch den langen Prozess viel Zeit mit dem Kochen verbringen. Diese Innovation des hybriden Herdes ist auch angesichts des aktuellen Anstiegs der Holzkohlepreise und der Umweltziele des Landes von hoher Relevanz.

Was sind die nächsten Schritte?

CODE Uganda plant die Produktion zu skalieren, Kapazitätsaufbau zu betreiben und effektive Vertriebs- und Marketingstrategien einzusetzen. Darüber hinaus hat CODE langfristig geplant, die Herstellung von Bambusbrikett/Pellets zu fördern, um den Gesamt-CO2-Fußabdruck zu verringern, Arbeitsplätze zu schaffen sowie Umweltprobleme wie Erosion und Überschwemmungen anzugehen. Um dies zu ermöglichen ist die Gründerin auf finanzielle Hilfe angewiesen und benötigt einen Business Plan zur Unternehmenspräsentation.

Der „Wuja Stove“ in Benutzung (stolz präsentiert von Eseza Musoki (in der Mitte) und Familie in Uganda). Fotograf:
Unbekannt

Ein erfolgreicher Projektabschluss

Die Gründerin von CODE Uganda Eseza Musoki war sichtlich zufrieden und bedankte sich bei dem Beratungsteam bestehend aus den Studentinnen Alina Hafenmayr und Naemi Tamm des Masterstudiengangs Applied Business Innovation mit den Worten: “It was a great experience working with Alina and Naemi to develop our business plan. We missed many opportunities without a Business Plan, now that CODE has a detailed business plan we are going to attract investors and reach our dream of every woman in Uganda to cook with an efficient modern hybrid solar stove.” Unterstützt wurde das Team des Co-Innovation Lab durch Projektcoachin Barbara Reich (IBM Deutschland GmbH).

Team Alina Hafenmayr und Naemi Tamm

Salesforce und Hochschule München virtualisieren das Salesforce Innovation Center (SIC)

Die studentische Beratung des Co-Innovation Lab (CIL) der Hochschule München konzipierte in einem 3-monatigen Projekt eine virtuelle Lösung für die exklusiven Kundenmeetings des Salesforce Innovation Centers (SIC).

Einblicke in die ausgewählten Tools SCOOCS und Rooom

Salesforce, bekannt für sein Customer Relationship Management System (CRM) und wegweisende Cloud-Dienste, präsentiert seine Produktinnovationen und kundenspezifischen Lösungen innerhalb ihrer exklusiven SICs. Dazu laden sie ihre Kunden an einen ihrer weltweiten Standorte ein, innerhalb Deutschlands an den Standort nach München. Die Herausforderungen, die sich aus Reisebeschränkungen und der Abhängigkeit von physischen Treffen ergaben, veranlassten Salesforce eine virtuelle Alternative zu suchen. Dafür konsultierte die Firma zwei studentische Beraterinnen der Hochschule München, Luise Maisch und Alisia Vogt, geeignete Tools für die virtuelle Umsetzung zu finden sowie ein Konzept für die Meetings auszuarbeiten.

Kundenspezifische Erlebnisse im Fokus

Wie auch in den vor Ort Meetings sollen auf den Kunden maßgeschneiderte Produkte präsentiert und einzigartige Erlebnisse geschaffen werden. Digitale Grenzen sollen überwunden, aber die Tools gleichzeitig leicht bedienbar sein. “Das Projekt zielt darauf ab, geografische Grenzen zu überwinden und Kundeninteraktionen in eine immersive, benutzerfreundliche digitale Welt zu verlagern”, kommentiert Stefan Fricke, Director of Central Europe SIC. Kunden müssen sowohl von der Firma als auch von der Lösung überzeugt werden und eine persönliche Verbindung aufbauen. Dadurch sollen die übergreifenden Ziele der Neukundengewinnung sowie Kundenbindung erreicht werden. 

Finale Präsentation der Ergebnisse vor Salesforce Mitarbeitenden aus den europäischen Standorten der SICs

Gleich zwei Tools machten das Rennen

Eine hohe Benutzerfreundlichkeit und die interaktive Zusammenarbeit mit Entertainment-Faktor stehen im Fokus der Lösung. Zwei Kriterien, die sich als nicht einfach in einem Tool zu vereinbaren herausstellten. Daher fiel die Wahl für die Umsetzungen des Konzeptes auf zwei Tools. Zum einen auf SCOOCS, eine Web-based Eventplattform, welche eine intuitive UI und leichte Bedienbarkeit bietet. Zum anderen auf Rooom, was als Enterprise Metaverse Solution 3D-Welten abbildet, die zahlreiche Interaktions- und Entertainmentmöglichkeiten bieten.

Abwechslungsreiche Formate für die “Bildschirmbindung”

Die größte Herausforderung besteht darin, die Aufmerksamkeit der Teilnehmer über die gesamte Dauer eines virtuellen SIC sicherzustellen.  Die Lösung fanden die Beraterinnen in wechselnden Formaten mit interaktiven Elementen. So ist die Agenda darauf ausgelegt, einen Wechsel zwischen klassischen Videocalls, einem 3D-Erlebnis sowie virtuellen Networkingtischen zu bieten, um eine hohe „Bildschirmbindung“ der Teilnehmenden zu erreichen. Unterbrochen wird das Programm durch eine Bildschirmpause mit integriertem Spiel, um auch Zeit zum Durchatmen zu gewähren. „Das Konzept vereint spannende Ansätze, an denen wir nun innerhalb von Salesforce weiterarbeiten werden“, so Fricke.

Team Vogt und Maisch

Energie sparen leicht gemacht: Studierende entwickeln intelligente Heizlösung für die Hochschule München

Wie kann die Hochschule München bis 2028 klimaneutral werden? Im Rahmen eines Praxisprojektes hat das Co-Innovation Lab (CIL) eine Sensor-Lösung entwickelt, mit der bestehende Heizungen der Hochschule München effizienter für Lehrräume genutzt werden können. Die Software gibt dem Gebäudemanagement mithilfe von Sensordaten Tipps zur optimalen Heizungssteuerung. Die Studierenden rechnen mit einem erheblich reduzierten Wärmeverbrauch, deutlich weniger Co2 Emissionen und einer Einsparung von Energiekosten von bis zu 40%.

Abschlusspräsentation der Studierenden in der Hochschule München; v.l.n.r. Leon Ambaum, Lorenz Steber, Kilian Schmid, Robin Grellner, Markus Sommer (Fotograf: Prof. Dr. Holger Günzel)

Drängende Klimaziele, hohe Energiekosten und ein begrenztes Budget – die Hochschule München muss nachhaltiger werden und Energieausgaben senken. Insbesondere bei den Gasheizungen liegt großes Energieeinsparpotenzial. Hinzu kommt, dass die Beheizung der Lehrräume nicht immer an die tatsächliche Nutzung und Belegung der Räume angepasst ist. Das Co-Innovation Lab nahm sich dieser Herausforderung im Sommersemester 2023 an und entwickelte eine Lösung. Dazu statteten die Masterstudierenden ausgewählte Lehrräume mit Sensoren aus, die die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Raumbelegung erfassen. Mithilfe der gewonnenen Daten entwickelte das Projektteam einen Algorithmus, der dem Gebäudemanagement automatisch vorschlägt, wann, wo, wie lange und mit welcher Temperatur am besten geheizt werden sollte, um den Energieverbrauch zu senken und den Co2 Fußabdruck zu reduzieren. Für den Kooperationspartner Maximilian Günzel, Doktorand am Forschungsinstitut für energieeffiziente Gebäude und Quartiere CENERGIE, war das Projekt ein voller Erfolg: „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Meine Anmerkungen zur Weiterentwicklung wurden immer berücksichtigt und mit eingearbeitet. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass sie mit Begeisterung und Überzeugung hinter dem Projekt stehen.“

Für das Projekt kamen Studierende der Fachrichtungen Applied Business Innovation, Digital Transformation Management und Computer Science zusammen. Unterstützt wurde das Team von den Kursleitern Prof. Dr. Holger Günzel, Prof. Dr. Lars Brehm und Prof. Dr. Johannes Ebke sowie Hans-Jürgen Haak, Coach für agiles Arbeiten und Lars Schmitz, Digital Innovation Lead bei AWS, für einen vollen Projekterfolg.

Bereits beim Erarbeiten der Lösung achtete das Projektteam darauf, dass die Lösung skalierbar ist. Die Sensoren sind kostengünstig, mobil und können leicht in sämtlichen Räumen der Hochschule installiert werden. Je mehr Sensoren angebracht werden, desto mehr Energie kann auch gespart werden. Die Lösung funktioniert nicht nur für die Hochschule München, sondern kann auch an anderen Hochschulen helfen, sich den Klimazielen zu nähern – Schritt für Schritt, Sensor für Sensor. 

About the Digital Innovation Lab and the Co-Innovation Lab

This solution was designed in a joint project between the Digital Transformation Lab and the Co-Innovation Lab of Hochschule München guided by the lecturers Prof. Dr. Holger Günzel, Prof. Dr. Lars Brehm, Prof. Dr. Johannes Ebke and Hans-Jürgen Haak. The Co-Innovation Lab offers students a virtual platform for learning how to work as a consulting team by creating temporary partnerships between companies, students, and lecturers.

For more information about the Co-Innovation Lab, contact holger.guenzel@hm.edu or lars.brehm@hm.edu.

This Co-Innovation Lab project was carried out in cooperation with the Digital Transformation Lab (DT.Lab) at Munich University of Applied Sciences:

“The Digital Transformation Lab (DT.Lab) at Munich University of Applied Sciences is dedicated to the major social challenges of our time. Together with stakeholders in the private sector, students develop future-oriented solutions. They are supported by Amazon Web Services with state-of-the-art cloud technologies and the Working Backwards innovation methodology. We live digital transformation.”

More information about the Co-Innovation Lab and the Digital Transformation Lab (DT.Lab) at Munich University of Applied Sciences:

Authors: Project team

Arbeitserleichterung für Lehrkräfte durch Unterrichtskonzept “Streuobstwiese”

Streuobstwiesen müssen spannend werden! Sie bieten Lebensraum für über 5.000 Tier- und Pflanzenarten, fallen aber immer häufiger Straßen- und Häuserbau zum Opfer. So kann das nicht weitergehen! Unter diesem Motto hat das Co-Innovation Lab der Hochschule München ein modulares und multimediales Lehrkonzept zum Thema Streuobstwiesen für Grundschulen in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Neuburg/Donau entwickelt, um die Grundschullehrerinnen und -lehrern bei der Erstellung der Unterrichtseinheit zu unterstützen.

Praxistest mit der Klasse 4 der Grundschule Neuburg-Ost

Die Streuobstwiese ist ein Juwel unserer Heimat und bietet weitaus mehr als nur leckere Obstsorten. Sie ist wichtig für die Biodiversität und ist außerdem wertvoll für unsere Gesundheit. Um die Artenvielfalt zu schützen, müssen die Streuobstwiesen zurück ins Bewusstsein gerückt werden und nicht Straßen- und Infrastrukturbau zum Opfer fallen.

Durch den bayrischen Streuobstpakt setzt die Landesregierung ein Zeichen und rückt das Thema wieder in den Vordergrund. Es bedarf auch privater Initiativen, welche die Ziele der Regierung in die Tat umsetzen. Hier kommt das besondere Engagement des Rotary Club Neuburg/Donau zum Tragen. Um das Bewusstsein für Streuobstwiesen zurückzuholen, soll die junge Generation in den Grundschulen angesprochen werden. Im bayrischen Lehrplan wird das Thema nur angerissen und soll deshalb durch ein Lehrkonzept unterstützt werden.


Flexibilität durch ein modulares Lehrkonzept
Das neue Lehrkonzept enthält Unterrichtsmaterialen in Form von Arbeitsblättern, Aufgaben, sowie Tipps & Tricks, mit welchen die Lehrkräfte direkt mit der Umsetzung in der Schule beginnen können. Durch den modularen Aufbau gibt es die Möglichkeit die Unterrichtseinheit individuell nach Themenbereich und anderen Faktoren, wie der Jahreszeit, zu gestalten. Zudem sind Theorie- und Praxismodule in Einklang gebracht. So können die Klassen das theoretisch erworbene Wissen auf einer vom Rotary Club Neuburg/Donau bereitgestellten Streuobstwiese, in der Praxis vertiefen. Weiterhin stellt der Rotary Club Neuburg/Donau den Kontakt zu verschiedenen Möglichkeiten für die Umsetzung her.


Das modulare Lehrkonzept wurde von den Studenten Florian Bach, Lukas Lerchl und Marius Vetter in
Zusammenarbeit mit dem Co-Innovation Lab der Hochschule München und Holger Pilgenröther vom
Rotary Club Neuburg/Donau erstellt.

Das Interesse am Projekt war enorm, es wurden offene Türen eingerannt und ebenfalls der Schulleiter
der Grundschule Neuburg-Ost konnte nach dem Praxistest überzeugt werden. „Wir sind begeistert,
wie dieses junge Team das Thema Streuobstwiesen für unsere Grundschülerinnen und Grundschüler
anfassbar und verständlich gemacht hat. Jetzt freuen wir uns vor allem auf die Umsetzung und die
ersten Praxisstunden auf der Streuobstwiese“, so Manfred Hiebl.

Vorstellung des Lehrkonzeptes beim Kooperationspartner Rotary Club Neuburg/Donau in den Maschinenringen. Rechtes Bild von links nach rechts: Marius Vetter, Lukas Lerchl, Florian Bach

Team Streuobstwiese

Verringerung des Verkehrsaufkommens durch Lastenfahrräder in Neuburg an der Donau

Das Verkehrsaufkommen in der Stadtmitte Neuburgs ist ein zunehmendes Problem, dessen Auswirkungen in Staus, aber auch in einer hohen CO2-Belastung und Verkehrslärm sichtbar wird. Studierende der Hochschule München erarbeiteten im Rahmen des Co-Innovation Labs mit dem Rotary Club Neuburg an der Donau eine Vergleichsstudie zur Nutzung von Lastenfahrrädern, um den innerstädtischen Verkehr zu entlasten und dadurch auch die CO2-Emissionen zu verringern.

Studie zu Erfolgsfaktoren für die Nutzung von Lastenfahrrädern

Die geographische Lage mit einer Donauquerung, aber auch die gewachsene Bebauung in der Innenstadt führen zu mehreren Zeitpunkten am Tag zu Verkehrsstaus in Neuburg an der Donau. Neben dem Zeitverlust der Verkehrsteilnehmer entsteht für die Anwohner vermehrter Lärm und zusätzliche CO2-Emissionen, die wiederum den Klimawandel beschleunigen. Der Rotary Club Neuburg an der Donau stellt sich die Frage, ob die Verwendung von Lastenfahrrädern in Neuburg möglich und sinnvoll ist, um neben Umwelt- und Klimaschutzaspekten auch den bestehenden Verkehr zu reduzieren. Weiterhin soll diese Studie als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Projekte im Rotary Club dienen.

Die Studie zeigt auf, dass Lastenfahrräder auch in Neuburg eine Möglichkeit zur innerstädtischen Reduktion des Kfz-Verkehrs bieten können und von lokalen Organisationen verwendet werden würden. Beispielsweise können die Verwendung zur Auslieferung von Waren wie Arzneimitteln oder Büchern oder der Transport der eigenen Kinder in den Kindergarten Ansatzpunkte darstellen. Davon ausgehend wurden Umsetzungsmöglichkeiten in den Bereichen der sozialen/öffentlichen Institutionen wie Kindergärten oder der THI-Campus und gemeinnützige Vereinen ausgearbeitet, die – im Gegensatz zur Individualverwendung – durch die häufigere Verwendung eine größere CO2-Reduktion erreichen können.

Reinhard Lecheler, Initiator und Begleiter des Projekts und Mitglied des Neuburger Rotary Clubs, zur Studie: „Die vorgestellten Ergebnisse des Co-Innovation Lab Teams erleichtern es uns, eine zielgenaue Entscheidung für das weitere Vorgehen zu treffen. Bereits während der Diskussion im Anschluss an die Präsentation wurde ein vielversprechender nächster Schritt identifiziert, der auch bisherige Skeptiker unter den Clubmitgliedern überzeugt hat. Der Schlüssel für den Erfolg bei der Umsetzung der Projektergebnisse liegt in der passenden Ausgestaltung des Anwendungsfalls mit verkehrspolitischen, sozialen und Klimaschutzaspekten.“

Das Projektteam nach der Präsentation der Ergebnisse im Januar 2023. v.l.n.r. Aleksandra Danilenko, Alexandra Mischnick, Jonas Fries, Reinhard Lecheler

Die Studie, die im Rahmen einer Hochschulveranstaltung der Hochschule München mit den Studierenden Alexandra Mischnick, Aleksandra Danilenko und Jonas Fries sowie dem Coach Prof. Dr.-Ing Holger Günzel entstand, basiert auf Befragungen mit lokalen Vertretern, Gewerben/Institutionen und Best-Practice Providern.

Team Lastenfahrräder

Das KVR München x HM führen den Chatbot KIndl ein, um Münchner Bürger:innen bei Fragen zu anstehenden Wahlen zu unterstützen

Münchner Bürger:innen können ihre Fragen zur Wahl schnell, zuverlässig und automatisch beantworten lassen

Das Kreisverwaltungsreferat München (KVR) ist verantwortlich für die Beantwortung von Fragen rund um Wahlen. Mit ihren Anliegen konnten sich Bürgerinnen bisher zu Servicezeiten telefonisch an KVR Mitarbeiter:innen wenden oder auf der Website nach Antworten suchen. Dieser Prozess war für viele Münchner:innen unzufriedenstellend, denn die Bürger:innen konnten ihr Anliegen nicht auf den FAQs der Internetseite finden oder mussten mit langen Wartezeiten bei der Hotline rechnen, wobei die Erfolgsrate nur bei 5-20% liegt. So teilte uns eine mitarbeitende Person des KVRs mit, dass vor und an Wahltagen bis zu 2.000 Anfragen pro Tag eingehen, welche die Telefonhotline an diesen Spitzentagen nur mit hohem Personalaufwand bewältigen kann.

Generell hat sich das KVR das Leitmotiv München.Digital.Erleben gesetzt: die Vision, München bis 2025 zu einer zukunftsorientierten und nachhaltig agierenden Metropole umzustrukturieren, die Digitalisierung nutzt, um München für alle Bewohner:innen zeitgemäß erlebbar zu machen. Die Stadt München hat sich bei den strategischen Prinzipien der Digitalisierungsstrategie u.a. zur Nachhaltigkeit, Offenheit und Transparenz, sowie zur Kund:innenorientierung verpflichtet.

Projektteam HM (v.l.o. Johanna Bartschat (Developer), Julia Lackner (Developer), Lino Deppe (Developer), Annalena Nebelmeir (Developer), Leon Steinmann (Product Owner), Marielena Sperle (Developer), Phillip Pietsch (Scrum Master), Simon Hirtreiter (Developer), Uyen Phan (Developer), Tobias Peslalz (Developer))

In diesem Sinne wurde eine Lösung für die Probleme rund um Fragen zu Wahlen gesucht und gefunden: der KI-gestützte Chatbot KIndl, angelehnt an das Münchner Kindl und die verwendete Technologie. KIndl ist auf der Website der Stadt München integriert und somit leicht für all diejenigen zu finden, die Antworten auf ihre Fragen rund um die Wahl auf der Internetseite suchen. Die Bedienung ist auch bei der erstmaligen Anwendung einfach und intuitiv, da der Chatbot proaktiv kommuniziert und durch Rückfragen während der Konversation auf die Bedürfnisse von Nutzer:innen eingeht. Findet KIndl auf eine Frage keine zufriedenstellende Antwort, können Mitarbeiter:innen des KVRs – sofern es von Nutzer:innen gewünscht ist – den Chat übernehmen.

Der Chatbot bietet Wähler:innen und Wahlhelfenden zu jeder Zeit schnelle und verlässliche Antworten – natürlich unter Beachtung aller vorgeschriebenen Datenschutzregelungen. Da KIndl nun den Großteil der Fragen beantworten kann, werden KVR Mitarbeiter:innen entlastet. Zudem ermöglicht es ihnen KIndl sich wieder mehr Zeit für die verbleibenden telefonischen Anfragen zu nehmen.

Deshalb freut sich die Stadt München: “Mit KIndl haben wir einen Chatbot, der rund um die Uhr verfügbar ist. Die Einführung wird das Erlebnis für die Bürgerinnen und Bürger Münchens verbessern. Die Menschen müssen nicht in der Telefonleitung warten, um zuverlässige Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Außerdem entlastet KIndl die Mitarbeiter:innen des KVRs, die die Telefonhotline betreuen, und hilft uns, einen besseren Service zu bieten. Es ist eine win-win-Situation!”

Auch Rückmeldungen von Münchnerinnen zeigen, dass die Einführung von KIndl ein voller Erfolg ist: “Mit dem neuen Chatbot spare ich viel Zeit, um Antworten zur anstehenden Wahl zu bekommen, auch nach Büroschluss!”, sagte Katharina, einer der vielen Wahlhelfer:innen bei den bevorstehenden Regionalwahlen.

 „Nach unserer erstmaligen Zusammenarbeit mit der Hochschule München sind wir vom erarbeiteten Resultat und dem Konzept des Co-Innovation Lab begeistert“ meint Leo Beck, Geschäftsleiter und stv. Wahlleiter im KVR. „Der Chatbot Prototyp liefert ein Proof-of-Concept und dient als Wegweiser für die Weiterentwicklung und den späteren Einsatz auf unserer Homepage um den Service für unsere Bürger*innen zu verbessern. Wir bedanken und herzlich für die gute Zusammenarbeit mit den Studierenden.“

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

Weitere Informationen über das Co-Innovation Lab und das Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München:

Autoren: Team KVR

Bike Rental – Die moderne Form des Fahrradverleihs als Katalysator der Mobilitätswende im urbanen Lebensraum

Ein interdisziplinäres Studierendenteam hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn Connect die Bike Sharing-Lösung “EasyBike” entwickelt, um auch nicht digital-affine Nutzer zu erreichen. Die Lösung soll im Rahmen einer Ausstellung im Deutschen Verkehrszentrum in München präsentiert und mit BesucherInnen getestet werden.

Die Mobilitätswende ist in Deutschland unabwendbar, um eine effiziente, umwelt- und nutzerfreundliche Mobilität zu erreichen. Mit der Mobilitätswende wird die Art und Weise, wie sich Menschen von A nach B bewegen, grundlegend verändert und neu gedacht. Weiterhin wird das Thema Mobilität der Zukunft aufgrund gesellschaftlicher Herausforderungen, wie Urbanisierung, Megatrends und Technologien als auch verändertem Nutzerverhalten, zum globalen Kernthema. Eine erfolgreiche Mobilitätswende setzt voraus, dass verschiedene Bausteine ineinandergreifen. Zu den Bausteinen gehören unter anderem die Stärkung des Rad- und Fußverkehrs, der Bedarf der Vernetzung der physischen und digitalen Welt als auch die Etablierung entsprechender Infrastrukturen. Dabei weist das Bike Sharing ein hohes Potential auf.

EasyBike als Katalysator digitaler Bike Sharing Lösungen

Die EasyBike-Lösung ist eine einfache und intuitiv aufgebaute App für einen vereinfachten Zugang und Nutzung des Bike Sharings, welche im Rahmen der Museumsausstellung vorgestellt wird. Die EasyBike-App besticht durch eine zielgerichtete Führung in Form von Tutorials, einer Vielzahl an Entsperrmöglichkeiten als auch der Integration eines verbesserten Übergabeprozesses der Fahrräder. Das Entwicklungsteam von EasyBike hat in diesem Zusammenhang den Prozess des Bike Sharings neu gedacht: statt dem klassischen Prozess „User-to-shared Bike“ hat das Team zusätzlich die Funktionalität „Shared Bike-to-User“ integriert, um die User Experience zu erhöhen. Im Herbst/ Winter 2022 ist geplant die neuen Ansätze in einer Ausstellung im Deutschen Verkehrszentrum in München zu testen.

EasyBike – ein interdisziplinäres Studierendenteam der Hochschule München

Das Co-Innovation Lab der Hochschule München brachte im Sommersemester 2022 zehn Studierende aus dem Bereich Informatik und Betriebswirtschaft (Bryan Liegsalz, Konrad Moron, Steven Maier, Marvin Müller, Angela Prüglmeier, Johannes Walter, Katharina Winkler, Mirna Rodic, Maximilian Gmeiner, Angelina Hofmann) zusammen, um das Thema des Bike Sharings der Zukunft aufzugreifen und eine innovative Lösung zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen die hohe Nutzerzentrierung und die Verarbeitung verschiedenster Informationsebenen. Innerhalb von drei Monaten setzte das Team von EasyBike gemeinsam mit der Deutschen Bahn Connect das Projekt um.

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

Weitere Informationen über das Co-Innovation Lab und das Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München:

Autoren: Team Bike Rental

“Meine Box-App”: Effizientes Nachfüllmanagement für Landwirte

Die Maschinenringe Deutschland GmbH konzipiert Verkaufsboxen, um Landwirten einen eigenständigen B2C-Vertriebskanal anzubieten. Der von den Studierenden der Hochschule München und Hochschule in Tampere (Finnland) entwickelte Prototyp der “Meine Box-App” bietet ein technologisch optimiertes Nachfüllmanagement der von Maschinenring bereitgestellten Verkaufsboxen.

Notwendigkeit nach einem effizienten B2C-Verkaufskanal
Die Idee von Verkaufsboxen entstand aus dem Wunsch der Landwirte, einen eigenständigen B2C-Verkaufskanal zu etablieren. Eines der größten Probleme von räumlich verteilten Verkaufsboxen ist jedoch die Logistik, da ein Landwirt nicht wissen kann, wie viel Vorrat in seiner Box noch vorhanden ist. Dies kann sowohl auf der Seite der Landwirte als auch auf der Seite der Endkunden zu Ineffizienzen führen, da die Landwirte möglicherweise Produkte nicht verkaufen können und die Kunden leere Verkaufskisten vorfinden.

Die Meine Box-App als technologische Lösung für das Nachfüllmanagement
Mit der neuen “Meine Box-App” können die Landwirte den Bestand ihrer Verkaufsboxen in Echtzeit verwalten. Die Bestandsverfolgung in der App ist zweigleisig: Sowohl aufgefüllte Produkte als auch verkaufte Produkte werden berücksichtigt, so dass die Informationen in der App jederzeit zuverlässig sind. Außerdem ist die App von überall aus zugänglich und erhöht die Effizienz, Nachhaltigkeit und technologische Optimierung des gesamten Verkaufsboxenprozesses.

TeilnehmerInnen des Projekts Katia Lachner, Verena Marx, Annika Würke, Fatma Korkmaz, Felix Wilhelm, Simon Nzanda, Tuuli Äyräväinen, Hanna Sepänmaa, und Jennina Färm mit Lena-Maria Russ (Machinenringe)

“Der Prototyp der Meine Box-App bringt alle Funktionalitäten mit, die wir für den Launch der App benötigen und das Team hat sogar noch Ideen für weitere Verbesserungen der App geliefert. Die Zusammenarbeit war einfach, da wir in mehreren Review-Meetings den aktuellen Stand und weitere Ideen besprechen konnten”, so Lena-Maria Ruß, Assistentin der Geschäftsführung der Maschinenringe Deutschland GmbH.

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

Weitere Informationen über das Co-Innovation Lab und das Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München:

Autoren: Team PC1