Being Smart: Wie Smart Meter in das tägliche Leben integriert werden können

Im Rahmen des Co-Innovation Lab an der Hochschule München entwickelten im Wintersemester 2021/2022 acht internationale Master- und Bachelorstudierende der Fachbereiche Betriebswirtschaft der Hochschule München und Informatik der Hochschule Tampere in Finnland gemeinsam mit den Stadtwerken München (SWM) ein zukunftsweisendes Konzept. Mittels des SWM Smart Meters auf Basis der bestehenden Smart Grid-Infrastruktur wurde My Health Tracker als Mehrwertdienst aufgesetzt.

Intelligent handeln
Um sich der Herausforderung eines neuen Mehrwertdienstes zu stellen, wandten sich die SWM, vertreten durch Dr. Maximilian Pohl (Neue Technologien und Cloud-Plattformen bei den Stadtwerken München), an das Co-Innovation Lab der Hochschule München. Das entstandene Programm unterstützt Krankenkassen, die Gesundheit älterer Menschen zu fördern und sie für gesundheitsfördernde Aktivitäten zu motivieren und zu belohnen.

Die Möglichkeiten ausschöpfen

Das Projektteam entwickelte eine Lösung, die einen zusätzlichen Mehrwert für die Nutzer des Smart Meter Gateways bietet. So können die Nutzer nicht nur wie bisher mehr Einblick in ihren Stromverbrauch gewinnen und ihr Verbrauchsverhalten bewusster steuern, sondern nun auch ihre Gesundheit durch die Aufzeichnung von Aktivitäten überwachen. Die My Health Tracker-App fungiert als Bindeglied zwischen dem Nutzer und seinem SWM Smart Meter Gateway und dessen Krankenkasse. Führt der Kunde eine gesundheitsfördernde Aktivität mit einem mit der App verbundenen Smart-Home-Gerät durch, werden die Daten über das Gateway aufgezeichnet und anschließend in der App registriert. Durch die verschiedenen Aktivitäten kann der Kunde Punkte in unterschiedlicher Höhe sammeln und diese direkt in der App gegen definierte Prämien eintauschen.

Projektteam (v.l.n.r): Eslam Hasaneen, Samira Hackl, Teemu Viikeri, Annika Lurz, Constantin Goetsch, Aleksi Muikku, Florian Spindler; fehlend: Silvia Niinimiäki)

Gemeinsam für mehr Wertschöpfung
Für die offen formulierte Herausforderung, durch die Nutzung der Infrastruktur des Smart Meter Gateways einen Mehrwert zu generieren, bietet der My Health Tracker weitreichende Vorteile für alle beteiligten Beteiligten, so Dr. Maximilian Pohl. “Jeder denkt automatisch an Hausautomatisierung oder das Aufladen von Elektroautos; darüber hinaus zu denken kann auch eine vorteilhafte soziale Auswirkung erzielen”.

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

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Autoren: Team PC 5

“MoLEnergy” verbessert die Verwaltung des Energieverbrauchs im Museum of London

Im Co-Innovation Lab der Hochschule München hat ein Team von Bachelor- und Masterstudierenden der Hochschule München und der Hochschule Tampere (Finnland) gemeinsam mit dem Museum of London an einem zukunftsweisenden Projekt gearbeitet. Die Anwendung MoLEnergy für Gebäudemanager des Museums sammelt und verwaltet Sensordaten aus dem Gebäude, um ein besseres Verständnis des Gesamtenergieverbrauchs zu erhalten.

Das Museum of London will bis 2040 CO2-neutral werden
Das Museum of London möchte einer der Vorreiter bei der Entwicklung eines intelligenten Gebäudemanagementsystems sein, das speziell auf die Bedürfnisse eines Museums zugeschnitten ist. Da Gebäude eine enorme Menge an Treibhausgasen in die Umwelt abgeben, möchte das Museum of London mit gutem Beispiel vorangehen und andere Museen dazu inspirieren, es ihm gleich zu tun. Daneben sollen auch Kosten gesenkt und die von der britischen Regierung gesetzten Netto-Null-Emissionsziele erreicht werden. Da das Museum of London ein neues Museum baut, bietet sich die Chance, Arbeitsweisen neu zu definieren und die Prozesse zu verbessern.

Große Chance, Kosten, Zeit und Energie zu sparen
Aktuell haben Facility Manager nur Zugang zu vereinzelten, historischen Daten und müssen sich auf Dritte verlassen, um ihre Berichte über die verschiedenen Stellschrauben des Energieverbrauchs im Gebäude zu erstellen. Daher benötigen sie eine skalierbare Lösung, die das Facility-Management-Personal einbindet und einen integrierten Überblick über alle relevanten Informationen bietet.

Projektteam (v.l.n.r): Juuso Melentjeff, Ebru Mersinli,
Alina Rothmeier, Vilma Pyrhönen, Maximilian Günzel,
Long Nguyen, Marco Gagliardi, Yannick Wörle, Toni Salminen
and Leevi Kukkula

MoLEnergy – eine Anwendung, die MoL bei der Verwaltung ihres Energieverbrauchs hilft
MoLEnergy ist eine mobile Anwendung, die es den Facility Managern des Museum of London ermöglicht, verschiedene Informationen auf der Grundlage der intelligenten Sensoren des Gebäudes einzusehen. Die App sammelt Daten über den Gesamt- und Grundlast-Energieverbrauch, bietet eine Liste von Warnungen bei abnormalen Werten, vergleicht den Energieverbrauch mit dem von gestern, der letzten Woche und dem des letzten Monats und zeigt gleichzeitig die damit verbundenen Kosten an, um einen Anreiz zum Energiesparen zu schaffen. Mit MoLEnergy wird das Museum in der Lage sein, sich besser mit dem Gebäude zu verbinden und die Entscheidungsfindung zu verbessern, um die Leistung des Museums zu optimieren, es effizienter zu machen und den CO2-Fußabdruck des Museums zu verringern. Die Geschäftsleitung ist von der neuen Lösung begeistert:
“Es war eine großartige Erfahrung, mit dem cleveren Studententeam an dieser sehr wichtigen Herausforderung für das Museum of London zu arbeiten. Die Energiemanagementlösung wurde in einem sehr soliden Produktentwicklungsprozess entwickelt, in dessen Verlauf wir auch eine hervorragende Kundenkommunikation und -beteiligung erhielten.” so Steve Watson.

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

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Autoren: Team PC2

“Meine Box-App”: Effizientes Nachfüllmanagement für Landwirte

Die Maschinenringe Deutschland GmbH konzipiert Verkaufsboxen, um Landwirten einen eigenständigen B2C-Vertriebskanal anzubieten. Der von den Studierenden der Hochschule München und Hochschule in Tampere (Finnland) entwickelte Prototyp der “Meine Box-App” bietet ein technologisch optimiertes Nachfüllmanagement der von Maschinenring bereitgestellten Verkaufsboxen.

Notwendigkeit nach einem effizienten B2C-Verkaufskanal
Die Idee von Verkaufsboxen entstand aus dem Wunsch der Landwirte, einen eigenständigen B2C-Verkaufskanal zu etablieren. Eines der größten Probleme von räumlich verteilten Verkaufsboxen ist jedoch die Logistik, da ein Landwirt nicht wissen kann, wie viel Vorrat in seiner Box noch vorhanden ist. Dies kann sowohl auf der Seite der Landwirte als auch auf der Seite der Endkunden zu Ineffizienzen führen, da die Landwirte möglicherweise Produkte nicht verkaufen können und die Kunden leere Verkaufskisten vorfinden.

Die Meine Box-App als technologische Lösung für das Nachfüllmanagement
Mit der neuen “Meine Box-App” können die Landwirte den Bestand ihrer Verkaufsboxen in Echtzeit verwalten. Die Bestandsverfolgung in der App ist zweigleisig: Sowohl aufgefüllte Produkte als auch verkaufte Produkte werden berücksichtigt, so dass die Informationen in der App jederzeit zuverlässig sind. Außerdem ist die App von überall aus zugänglich und erhöht die Effizienz, Nachhaltigkeit und technologische Optimierung des gesamten Verkaufsboxenprozesses.

TeilnehmerInnen des Projekts Katia Lachner, Verena Marx, Annika Würke, Fatma Korkmaz, Felix Wilhelm, Simon Nzanda, Tuuli Äyräväinen, Hanna Sepänmaa, und Jennina Färm mit Lena-Maria Russ (Machinenringe)

“Der Prototyp der Meine Box-App bringt alle Funktionalitäten mit, die wir für den Launch der App benötigen und das Team hat sogar noch Ideen für weitere Verbesserungen der App geliefert. Die Zusammenarbeit war einfach, da wir in mehreren Review-Meetings den aktuellen Stand und weitere Ideen besprechen konnten”, so Lena-Maria Ruß, Assistentin der Geschäftsführung der Maschinenringe Deutschland GmbH.

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

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Autoren: Team PC1

Kosteneffiziente Wege zum energieeffizienten Bauen mit Ecobuilder

Die Forschungsmisere für Architekten, Ingenieure und Bauunternehmer hat jetzt ein Ende. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat mit der Hochschule München und der Hochschule in Tampere (TAMK) in Finnland einen digitalen und interaktiven Weg entwickelt, um alle notwendigen Informationen über energieeffizientes Bauen zu erhalten. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine Web-Anwendung entwickelt, die 19 Optimierungsansätze für kostengünstige und energieeffiziente Gebäude interaktiv, komfortabel und zeitsparend darstellt.

Ökonomische und ökologische Effizienz kommen zusammen
Energieeffiziente Gebäude nicht bezahlen zu können, ist eine häufige Meinung von Architekten und Planern. Es gibt jedoch zahlreiche Beispiele für bestehende Gebäude, die das Gegenteil beweisen. Die Suche nach diesen Beispielen war bisher sehr zeitaufwändig und stützte sich auf traditionelle Literatur wie Bücher. Das Bayerische Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (LfU) hat diese Praxisbeispiele in einem pdf-Dokument zusammengestellt, um die Informationsflut im Internet zu verringern und den Wissensmangel zu beheben.

Beispiel eines Team-Meetings: Julia Sander, Sarah Bachsleiter, Paula Vogel, Nana Amanyame, Philipp Gierstorfer, Jani Äikäs, Valona Shabani, Martti Mustonen, Eetu Niittymäki

Mehr Publikum mit interaktiven Tools
Um die zusammengestellten Informationen ansprechender zu gestalten, hat sich ein interdisziplinäres Team aus neun Studierenden der Fachrichtungen Betriebswirtschaft und Informatik der Hochschule München und der Hochschule Tampere dieser Herausforderung gestellt und einen benutzerfreundlichen und interaktiven Prototyp entwickelt.
Das Webtool trägt den Namen Ecobuilder – Building economically & ecologically und bietet dem Nutzer alle Lösungen zu bestehenden Ansätzen für bezahlbares und energieeffizientes Bauen. Die Informationen werden auf intuitive und anschauliche Weise präsentiert, was die Recherche zeitsparender macht.

Das Publikum ansprechen und zum Handeln ermutigen
Das Webtool beginnt mit einem Überblick über die drei Hauptthemen: technische, planerische und organisatorische Lösungen. Jedes Thema wird mit einem Überblick über ein Haus fortgesetzt, und durch Anklicken eines bestimmten Teils erhalten die Nutzer alle Informationen über Vorteile, Kosteneinsparungsmöglichkeiten, Tipps, mögliche Herausforderungen und vieles mehr. Mit dieser Anwendung haben die Nutzer auch die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Lösungen zu teilen. Außerdem können die Nutzer Lösungen in ihrer persönlichen Bibliothek speichern und weitere Informationen im Literaturbereich finden.

Nach der Präsentation der Ergebnisse bei den Auftraggebern, Herrn Tobias Unger und Herrn Stephan Leitschuh, waren diese von dem fertigen Produkt sehr begeistert: “Es war überraschend, dass in so kurzer Zeit ein funktionierendes Online-Tool entstanden ist. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und unkompliziert. Durch die Arbeit des Arbeitskreises haben wir nun einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht, um unsere Projektergebnisse der Zielgruppe bestmöglich zur Verfügung zu stellen”, so Herr Unger vom LfU.


Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
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Autoren: Team PC3

Mit EcoScope in Richtung CO2-Neutralität

Mit EcoScope erhalten kleine und mittlere Unternehmen ein neues Werkzeug, um ihren CO2-Fußabdruck abschätzen zu können und nützliche Empfehlungen zur Erreichung der Klimaziele zu generieren. Damit entsteht ein weiterer Baustein in der Strategie der Stadt München mit der die Stadt bis 2035 klimaneutral werden kann.


Weltweit steigen die CO2-Emissionen kontinuierlich an. Die Folgen wie steigende Meeresspiegel, Artensterben und immer mehr Klimakatastrophen werden spürbar. Darüber hinaus geben laut einer Studie ca. 65% der deutschen KMUs an, dass ihnen das Wissen über geeignete Maßnahmen fehlt.

Essentieller Bestandteil der Münchner Klimastrategie

Um das Ziel der Klimaneutralität in München bis 2035 zu erreichen, ist ein Engagement der kleinen und mittleren Unternehmen erforderlich. Mit EcoScope wird KMUs ein innovatives Tool zur Verfügung gestellt, welches diese dazu befähigt ihren Teil zum Klimaziel der Stadt München beizutragen und langfristig einen Unterschied zu machen. Somit profitieren alle Beteiligten – die KMU’s, die Stadt München und ihre Bürger und die Umwelt!

“Im Referat für Arbeit und Wirtschaft unterstützen wir Unternehmen in München dabei, ihr Geschäft so nachhaltig und klimafreundlich wie möglich zu betreiben. Wir freuen uns sehr, dass wir nun ein innovatives Instrument anbieten können, das Unternehmen bei den ersten Schritten auf dem Weg zur Klimaneutralität helfen kann” verkündet Christian Rothe vom Referat für Arbeit und Wirtschaft in München.

Das Projektteam bei der virtuellen Abschlusspräsentation im Januar 2021 (v.l.n.r.) 1. Reihe: Florian Mittermeier – Team Developer (BWL); Korbinian Knöller- Team Developer (BWL); Alina Buck – Team Product Owner; Isabell Fetzer – Team Scrum Master
(v.l.n.r.) 2. Reihe: Michelle Theo-Peters – Team Developer (BWL), Riccardo Ferraro – Team Developer (BWL); Anil Gezer – Team Developer (BWL). Auf diesem Bild fehlend: Jaakko Heinsuo, Joni Rintala, Tero Jussinniemi, Eemeli Allisto

Wissen schaffen und Orientierung geben

Neben der Orientierungshilfe für KMUs dient EcoScope durch Hintergrundinformationen als umfassende Lösung zur Sensibilisierung und Wissensbildung des zugrundeliegenden Themas. Durch praktische Tipps und Tricks zur Reduktion von CO2 Emissionen werden KMUs an die Hand genommen, um erste Schritte in Richtung Klimaneutralität zu gehen.

Transparenz über den CO2-Fußabdruck

Durch eine gezielte Abfrage von Emissionsdaten wird automatisch der CO2-Fußabdruck anhand von Emissions-Umrechnungsfaktoren berechnet. Dieser ermöglicht den Unternehmen Transparenz über ihre Emissionen und bietet somit eine klare Entscheidungshilfe an welchen Stellen CO2 eingespart werden kann.


Im Rahmen des Co-Innovation Lab der Hochschule München entwickelte ein interdisziplinäres Team aus elf Studierenden der Hochschule München sowie der finnischen TAMK Universität für das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Stadt München ein webbasiertes Tool für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Ziel dabei war es, KMUs neben der Möglichkeit zur Erfassung von CO2 Emissionen eine Hilfestellung mit relevanten Infos zu diesem Thema an die Hand zu geben.

An dem Projekt beteiligte Personen: Prof. Dr. Günzel (HM), Prof. Dr. Brehm (HM), Anne-Mari Sainio (TAMK), Teemu Heinimäki (TAMK), Gabriel Cevallos (HM), Maximilian Günzel (HM), Lars Schmitz (AWS), Hans-Jürgen Haak (HM), Christian Rothe (Projektpartner der Stadt München), Behboud Kalantary (AWS).

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

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Autoren: Team PC4

“RecycLearn” unterstützt Münchner bei der richtigen Mülltrennung

Im Rahmen des Co-Innovation Lab hat ein Studierendenteam für die Stadtwerke München (SWM) eine Smartphone-Applikation entwickelt, die die Münchner Bürgerinnen und Bürger über Recyclingprozesse und lokal geltende Vorschriften für die Abfallwirtschaft aufklären soll. Durch Bilderkennung informiert “RecycLearn” die App-Nutzer, wie und wo sie ihren Hausmüll richtig entsorgen können. Mit dieser innovativen Lösung fördern die SWM, die Hochschule München und die Hochschule Tampere (TAMK) in Finnland den Übergang zu einer Circular Economy.

SWM will die Stadt München dabei unterstützen, bis 2035 klimaneutral zu werden
Nachdem die Landeshauptstadt München 2019 den Klimanotstand ausgerufen hatte, sagten die SWM zu, ihre Stadt bei der Mission zu unterstützen, in den Bereichen Mobilität und Energie klimaneutral zu werden. Ein Artikel über Urban Mining inspirierte das öffentliche Dienstleistungsunternehmen dazu, einen Weg zu finden, die Recyclingquote in München zu erhöhen, um mehr Rohstoffe im Stoffkreislauf zu halten, anstatt diese wertvollen Ressourcen aus der Erde zu holen. Um dieses Problem anzugehen, beschlossen die SWM, mit dem Co-Innovation Lab der Hochschule München zusammenzuarbeiten, und forderten ein internationales Studententeam von 10 Bachelor- und Masterstudenten aus den Bereichen Wirtschaft und IT der Hochschule München und der TAMK auf, eine kreative Lösung zu entwickeln.


München produziert zu viel Restmüll
Nach Angaben der Abfallwirtschaft München (AWM) lag die Recyclingquote in München im Jahr 2020 bei 56,3 % und der größte Teil des in der Stadt München weggeworfenen Mülls war Restmüll. In Zahlen ausgedrückt macht der Restmüll ca. 314.265 t (201 kg pro Person) der 573.982 t gesammelten Abfälle im Jahr 2020 aus. Da dieser zum größten Teil verbrannt wird, sind die verwendeten Materialien für immer verloren. Um die Recyclingquote zu erhöhen, müssen die Münchner Bürgerinnen und Bürger daher zu einem verantwortungsvollen und bewussten Handeln bei der Mülltrennung befähigt werden. Doch was hält sie davon ab, ihren Abfall noch gründlicher zu trennen? Bei einer Befragung zum Recyclingverhalten der Bürgerinnen und Bürger zeigte sich, dass sie sich mit der Mülltrennung oft schwer tun, weil sie nicht wissen, wie und wo sie ihren Abfall entsorgen sollen, zumal es je nach Wohnort unterschiedliche Regelungen und Vorschriften gibt.


“RecycLearn” befähigt die Bürger durch Bilderkennung zum besseren Recycling
Mit “RecycLearn” hat das Studierendenteam eine interaktive Anwendung entwickelt, die Menschen aller Altersgruppen Informationen über Recyclingprozesse vermitteln soll. Durch einfaches Hochladen oder Fotografieren des zu entsorgenden Produkts oder der Produktverpackung erkennt die Bilderkennungssoftware die Produktkategorie auf der Grundlage einer angeschlossenen Datenbank und liefert Informationen über die im Produkt enthaltenen Rohstoffe. Außerdem wird angezeigt, wo und wie die gescannten Produkte oder Verpackungen korrekt entsorgt werden können. Darüber hinaus schärft die Anwendung das Bewusstsein für eine saubere und umweltfreundliche Stadt München, indem sie Aufklärungsinhalte enthält, die Hinweise zum Abfallmanagement geben oder Wege aufzeigen, wie häufige Recyclingfehler vermieden werden können.
Stella Wilcke, IT Innovation Hub Facilitator und Cloud Business Consultant bei den SWM, ist von der Lösung überzeugt: “Die RecycLearn-App vermittelt mit ihren Tipps wertvolles Wissen zum Thema Recycling und ist dank der Bilderkennung auf dem Smartphone sehr einfach zu bedienen. Die SWM können so die Münchner Bürgerinnen und Bürger in ihrer Eigenverantwortung unterstützen, einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Reduzierung von Abfällen zu leisten.”

Virtuelles Meeting mit SWM (v.l.n.r: Jani Koski (TAMK), Philomena Pfaffenberger (HM), Stella Wilcke (SWM), Patrik Sipi (TAMK), Terhi Salonen (TAMK), Tim-Robin Burghardt (HM), Maksim Kurdyumov (HM), Ricardo Pereira da Silva Fernandes (HM), Vanessa Veselinovic (HM)

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

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Autoren: Team PC6

Bewusstes Kantinenessen mit EatGreener

In Kooperation mit Green Canteen und dem Co-Innovation Lab wurde eine neu konzeptionierte Anwendung EatGreener ins Leben gerufen. Die Anwendung ermöglicht Kantinengästen, sich bewusster mit der Herkunft von ihrem Mittagessen zu beschäftigen. Gleichzeitig ist das Sammeln von Punkten mit dem Kauf von Green Canteen Produkten möglich.

EatGreener Prototyp

Geringe Kaufbereitschaft für regionales Bio-Essen von Kantinengästen ohne weitere Informationen

Die Mission von Green Canteen ist es, Bio-Bauern einen leichteren Zugang zu Kantinen zu verschaffen und Kantinen den Umstieg auf regionale Produkte zu erleichtern. Kantinengäste müssen heutzutage eine Balance zwischen Preisen und regionalen Lebensmitteln finden, wenn sie eine Kaufentscheidung in der Kantine treffen. Die Ergebnisse einer durchgeführten Umfrage mit Kantinenbesuchern zeigten, dass nur 9% der Befragten sich für regionales Bio-Essen entscheiden würden. Mit Hilfe einer Simulation, in welcher ein Bio-Landwirt und seine Produkte vorgestellt wurden, waren bereits 45% der Befragten bereit, mehr Geld für ein regionales Bio-Essen zu zahlen.

Schaffung einer informativen Website und eines Anreizsystems für den Kauf von regionalem Bio-Essen

Nach diesen Ergebnissen wurde die Vision ins Leben gerufen, eine Website zu entwickeln, welche den Kunden Informationen zur Herkunft der Produkte, den geleisteten CO2-Verbrauch und den Mehrwert, den diese Produkte in Bio-Form liefern bereitstellt. Dadurch wird der Kunde für regionale Bio-Produkte begeistert. Die Website ist über einen QR-Code, welcher in der Kantine ausgelegt ist einfach über das Mobiltelefon abrufbar. Ein weiterer Kaufanreiz wird mit einem Punktesystem geschaffen. Mit diesem erhalten die Kantinengäste bei einem kooperierenden Bio-Bauern vor Ort einen vergünstigten Gemüse- oder Obstkorb.

Mit dieser Herausforderung haben sich elf Studierende aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Informatik der Hochschule München beschäftigt und einen Prototyp für EatGreener entwickelt.


Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
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Erstellung von Audioberichten für Facility Manager im Museum of London

Das Co-Innovation Lab der Hochschule München ermöglichte es einem Team von Studierenden, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Im Rahmen des Projekts entwickelten sie eine webbasierte Softwarelösung für das Museum of London (MOL). Die Anwendung smartReport (SRP) sammelt Sensordaten aus dem Gebäude und erstellt Audioreports, die den Facility Managern des Museums zur Verfügung gestellt werden. Der SRP bietet einen allgemeinen Überblick, hilft bei der langfristigen Instandhaltung des Gebäudes und unterstützt den täglichen Betrieb durch die Bereitstellung von Gebäudedaten auf bequeme Weise.


Dashboard-Ansicht für den Zugriff auf die aktuellen Statusberichte zu den Gebäudedaten des Museum of London Docklands.

Museum of London – Ein Gebäude voller Geschichte und Innovationskraft

Das Museum of London Docklands ist bestrebt, sein historisches Repertoire zu erhalten. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Londoner Öffentlichkeit haben ein großes Interesse daran, Besuchern aus aller Welt auch in den kommenden Jahren einen Teil ihrer Geschichte zu präsentieren. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, innovative Technologien einzuführen und die Verantwortlichen der Einrichtung bestmöglich zu unterstützen.

Eine Herzensangelegenheit – Der Bedarf an neuartigen Softwarelösungen im Alltag ist offensichtlich

Bislang kämpften Facility Manager mit schwerfälligen Informationsprozessen: Lange und komplizierte Kommunikationsketten, komplexe Softwaresysteme und ein fehlender integrierter Überblick. Sie fragten sich, ob es möglich ist, schneller über kritische Daten wie die Luftfeuchtigkeit oder die Temperatur informiert zu werden. Befähigte Mitarbeiter, das ist genau das, was der technischen Leitung des Museums am Herzen liegt. Sie stehen hinter einem neuen Innovationsschub und sind bereit, in neue technische Umsetzungen zu investieren.

Co-Innovation Lab entwickelt eine Web-App, die den Nutzer per Audio über Gebäudedaten informiert

Die benutzerfreundliche Anwendung erleichtert den Facility Managern die tägliche Arbeit. Sie können die Zustandsberichte von jedem Ort im Gebäude aus flexibel über das Internet abrufen, entweder über ihr Mobiltelefon oder über die Desktop-Computer im Backoffice. Für die Facility Manager bedeutet dies, dass sie nicht mehr umständlich ins Backoffice fahren müssen und sich sofort einen Überblick über den Zustand des Gebäudes und die Gefährdung wichtiger Exponate verschaffen können, während sie sich im Museum aufhalten. Aber SmartReport wäre nicht intelligent, wenn es nicht auch intelligente Funktionen hätte. Im Fall der neuartigen SmartReport-App kommen diese in Form von dynamisch erstellten Audioberichten aus Echtzeit-Gebäudedaten. Der große Vorteil: Facility Manager können alles Relevante im laufenden Betrieb und ohne Unterbrechung der laufenden Aufgaben abrufen und auswerten.

Dinge bauen, die Menschen brauchen – Amazon Web Services als technische und methodische Unterstützung

Die App wurde in Zusammenarbeit mit Partnern von Amazon AWS entwickelt, die das Team während des gesamten Projekts begleiteten. Eine moderne Methodik namens “Amazon Working Backwards” wurde angewandt, um die Bedürfnisse der Facility Manager in London hervorzuheben und zu berücksichtigen. Auf der Grundlage regelmäßiger Gespräche und Überprüfungen wurde der Prototyp in kleinen, aber schnellen Iterationen erstellt.

Sowohl die Geschäftsführung als auch die Facility Manager sind von der neuen Lösung begeistert

Während der Präsentation der Lösung lobten die Einrichtungsleiter und mehr als zehn weitere Interessenvertreter des Museum of London den erfolgreich validierten Prototyp. Ein lebhafter Rückblick und eine enthusiastische Diskussion über die Umsetzung und künftige Anwendungsfälle haben gezeigt, dass das Projekt die Bedürfnisse getroffen hat und die Studenten die Kernphilosophie hinter dem Co-Innovationsansatz erfüllt haben.

“Soweit ich weiß, ist es das erste Mal in der Geschichte des Museum of London, dass Audioreportagen aus echten Daten in London erstellt wurden!” – Steve Watson, Technical Lead des Museum of London Docklands

“Ich wollte nur sagen, dass es großartig war, mit Ihnen daran zu arbeiten. Ich finde es wirklich gut, wie das Team an unsere Bedürfnisse herangegangen ist und sie erkannt hat, nur um zu beweisen, dass sie in so kurzer Zeit erfüllt werden können.” – John Laciofano, Facility Manager des MOL

Teammitglieder des Co-Innovationsprojekts: Rollen des Scrum-Prozesses & Rückwärtsarbeitsprozesses

Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

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Windkraft wird digital

Die von HM-Studierenden im Rahmen des Co-Innovation Lab entwickelte Plattform der Landesagentur für Energie- und Klimaschutz (LENK) soll Bürgermeistern künftig helfen, ihre Gemeinde besser über das Thema Windkraft zu informieren. LENK und das Co-Innovation Lab der Hochschule München arbeiteten im Rahmen eines Projektes im Zeitraum von März bis Juli 2021 zusammen.

Bürgermeister können in Zukunft auch selbstständig Projekte erstellen, bearbeiten und verwalten. Eine Anzeige gibt außerdem Auskunft über den möglichen Verdienst, wenn das Windkraftwerk von Beginn an voll einsatzfähig gelaufen wäre. (Quelle: www.lenk.de)

Die Landesagentur für Energie- und Klimaschutz (LENK) setzt sich aktiv dafür ein, die politischen Vorgaben zur Energiewende und dem Klimaschutz umzusetzen. Dabei fungiert sie einerseits als Kompetenz- und Beratungsstelle des Freistaates Bayerns und andererseits als treibende Kraft zur Umsetzung von klimapolitischen Maßnahmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei im Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Windenergie.

Windenergie soll transparenter werden

Der Auftraggeber wurde durch die Projektpartner Ulrich Buchhauser (Leiter der Landesagentur für Energie- und Klimaschutz) und Keywan Pour-Sartip (C.A.R.M.E.N. e.V) repräsentiert. Das 10-köpfige studentische Beratungsteam bestand aus Bachelor- und Masterstudierenden aus den Fachbereichen BWL, Design und Informatik. Im Rahmen des Projekts wurde eine innovative Plattform geschaffen, die es Bürgermeistern künftig erlauben soll ihre Bürger gezielt und faktenbasiert über das Thema Windkraft aufzuklären. Ziel soll es dabei sein, die Verbreitung von Fehlinformation weitestgehend zu eliminieren und Transparenz zu schaffen. Eine zentrale Anlaufstelle für interessierte Personen hatte es vor Einführung der Website nicht gegeben.

Informationsplattform und Projektmanagement-System auf einer Website

Bürgermeister sollen in Zukunft auch die Möglichkeit haben, Projekte selbständig zu planen, anzulegen und zu verwalten. Durch einen vorgefertigten Aktionsplan ist außerdem ersichtlich, welche Maßnahmen noch unternommen werden müssen, damit das angestrebte Windkraftprojekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Eine integrierte Standortsuche sowie die Verlinkung mit der Karte des Energie-Atlas Bayern erlaubt zudem eine präzise Planung neuer Projekte.

Bürgermeister und Bürger sind in Zukunft umfassend informiert

Auch Keywan Pour-Sartip (C.A.R.M.E.N e.V) ist von dem innovativen Konzept der HM-Studierenden überzeugt: “Als Ergebnis dieser gemeinschaftlichen Anstrengungen ist es gelungen, eine Plattform zu schaffen, welche Bürgermeister*innen einen geeigneten Zugang zu Informationen liefert und dazu beiträgt diese bei ihren Windenergievorhaben zu unterstützen.”


Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
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Mit MUCmoves fit für die Verkehrswende in München

Ein interdisziplinäres Team aus Informatik- und BWL-Studierenden der Hochschule München hat eine digitale Plattform entwickelt, die Verkehrsdaten aus unterschiedlichen Quellen an einem Ort bündelt und es Münchner Verkehrsplaner:innen erlaubt, Projekte zur Verkehrswende auf zuverlässige und qualitativ hochwertige Mobilitätsdaten zu stützen.

Die Studierenden präsentieren MUCmoves bei der Abschlussveranstaltung dem Klienten und anderen Stakeholdern.

Um Verkehrsprojekte zu planen, braucht es vor allem eins: Jede Menge Daten. Vollständig und zuverlässig sollten sie sein und möglichst alle Verkehrsträger abbilden. Gerade für ein Jahrhundertprojekt wie die Verkehrswende ist eine belastbare Datengrundlage unverzichtbar.

Ohne Daten keine Verkehrswende

„Wir gestalten die Verkehrswende für eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft“ – Das ist die Vision des Münchner Mobilitätsreferats. Doch ausgerechnet hier steht das im Januar 2021 gegründete Referat vor einem Problem: Den Verkehrsplaner:innen fehlt es an einer verlässlichen Datenlage zum ruhenden und fließenden Verkehr, auf die sie sich bei ihren Projekten stützen können. Die selbst ermittelten Daten aus Sensoren, Videoerfassungen und manuellen Zählungen reichen nicht aus – sich auf Annahmen und Hochrechnungen zu verlassen, ist für ein so großes und wichtiges Projekt wie die Verkehrswende zu riskant.

Im Rahmen des Projektkurses „D3I-DB.3 Project Study: Digital Technologies“ / “M1.5o & M4.13o Project Study” / “Software Architecture” der Hochschule München beauftragte Herr Attila Lüttmerding, Abteilungsleiter „Grundlage und Daten“ im Bereich „Strategie“ des Mobilitätsreferats das zwölfköpfige Team aus Informatik- und BWL-Studierenden, die Datenlage zum fließenden Verkehr in München zu verbessern. Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit dem Co-Innovation Lab und des Digital Innovation Lab der Hochschule München statt.

MUCmoves – Alle Verkehrsdaten Münchens an einem Ort

MUCmoves, die digitale Lösung der Studierenden, ist in der Lage, Verkehrsdaten aus unterschiedlichsten Quellen in einer zentralen Datenbank zu sammeln und zu vereinheitlichen. Über eine Filterfunktion lassen sich Ort, Zeit, Datum und Verkehrsträger auswählen, sodass sich die Verkehrsplaner:innen die für sie relevanten Verkehrsdaten anzeigen lassen können. Visualisiert werden die Daten je nach Präferenz als Linien-, Balken- oder Radardiagramm und als einfache Tabelle. Für die interne Weiterverarbeitung lassen sich die Verkehrsdaten sowohl als Tabelle als auch als Rohdaten herunterladen.

Unternehmen oder Personen, die Verkehrsdaten zur Verfügung stellen wollen, können diese bei MUCmoves hochladen und so die Datenbasis der Plattform vergrößern. Da das Mobilitätsreferat die Zugriffsrechte hierfür vergeben kann, wird sichergestellt, dass nur verlässliche Datenquellen eingespeist werden.

Verkehrsdaten schnell, einfach und sicher abrufen

Dank der zentralen Datenbank von MUCmoves haben Verkehrsplaner:innen nun die Möglichkeit, Daten aus verschiedenen Quellen schneller abzurufen und an einem gesammelten Ort miteinander zu vergleichen. „Es ist ein Gewinn, dass alle Daten an einem Ort gesammelt werden und nicht mehr in mehreren Ordnern nachgeschaut werden muss. Vor allem die Daten aus den Fußgängerzonen werden für unseren Bereich hilfreich sein“, lobt Tobias Steurer vom Mobilitätsreferat bei der Abschlussveranstaltung den Prototypen.


Dieses Co-Innovation Lab Projekt wurde in Kooperation mit dem Digital Transformation Lab (DTLab) an der Hochschule München durchgeführt:
Das Digital Transformation Lab (DTLab) der Hochschule München widmet sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zusammen mit Akteuren im öffentlichen Sektor entwickeln Studierende zukunftsweisende Lösungsansätze. Hierbei werden sie von Amazon Web Services mit state-of-the-art Cloud-Technologien und der Innovationsmethodik Working Backwards unterstützt. Wir leben digitale Transformation.

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